Dienstag, 23. September 2008

Radpanzer fuhr vorschriftsmäßig: Pkw vor Kollision auf falsche Fahrbahnseite geraten

  • Ursache der Kollision in Niederösterreich ermittelt
  • Vater gestorben: Sechs Kinder werden zu Vollwaisen

Nach der für den Pkw-Lenker tödlichen Kollision mit einem Radpanzer im südlichen Niederösterreich hat die Unfallkommission des Bundesheers gemeinsam mit der Polizei den Hergang ermittelt. Erste Angaben, wonach der Autofahrer in einer Kurve auf die Gegenseite geraten war, bestätigten sich. Der Fahrer des zehn Tonnen schweren Bundesheer-"Dingos" war laut NÖ Militärkommando mit knapp über 30 km/h vorschriftsmäßig am äußersten rechten Fahrbahnrand unterwegs gewesen.

Durch den Unfalltod ihres Vaters wurden sechs zum Teil noch minderjährige Kinder zu Vollwaisen, nachdem die Mutter bereits vor mehr als drei Jahren gestorben war.

"Eine Großmutter und die Lebensgefährtin des Mannes sind für die Kinder so weit es geht da", sagte Bezirkshauptmann Heinz Zimper zu dem tragischen Fall im "Kurier". Dem Bericht zufolge will der Bürgermeister von Penk, Rupert Schwarz, zur finanziellen Unterstützung der Hinterbliebenen ein Spendenkonto einrichten.

(apa/red)

23.9.2008 12:17