Pkw kollidiert mit Bundesheer-Radpanzer:
Sechsfacher Familienvater bei Unfall getötet
- Akut-Team des Landes NÖ betreut Hinterbliebene
- Radpanzer befand sich auf einer Ausbildungsfahrt

Einen Toten und zwei Schwerverletzte hat eine Kollision zwischen einem Pkw und einem Radpanzer des Bundesheeres im südlichen Niederösterreich gefordert. Der Frontalzusammenstoß ereignete sich nach Angaben von "144 Notruf NÖ" und des Militärkommandos NÖ in der Gemeinde Grafenbach im Bezirk Neunkirchen. Der Pkw-Lenker kam ums Leben.
Laut Militärkommando kam es um 13.45 Uhr im Bereich Penk, einer Katastralgemeinde von Grafenbach, zu dem folgenschweren Crash. Der Pkw war dem Bundesheer-Dingo demnach in einer Kurve auf der linken Fahrbahnseite entgegengekommen, schlitterte hinter dem linken Vorderreifen in die Seite des gepanzerten Radfahrzeugs und überschlug sich in der Folge.
Der 45-jährige Autofahrer wurde durch den Anprall auf der Stelle getötet. Er war im Wagen eingeklemmt, berichtete "144 Notruf NÖ". Sein 13-jähriger Sohn und dessen Freund als Mitfahrer in dem Pkw erlitten zum Teil schwere Verletzungen.
Der eingetroffene Notarzt konnte nur mehr den Tod des 55-Jährigen feststellen, die beiden Jugendlichen wurden vor Ort versorgt und ins Landesklinikum Thermenregion Neunkirchen eingeliefert. Für die Betreuung der Hinterbliebenen wurde das Akutteam des Landes NÖ angefordert.
Der Mann dürfte seinen Sohn und dessen Freund von der Schule abgeholt haben. Der 13-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß verletzt. Laut ORF NÖ kam überdies ein weiteres Kind knapp danach an der Unfallstelle vorbei. Für die Betreuung der Hinterbliebenen wurde das Akut-Team des Landes NÖ angefordert.
Die für den Pkw-Lenker tödliche Kollision hat einen besonders tragischen Hintergrund, berichtete ORF-"Niederösterreich: Der 55-Jährige hinterlässt sechs Kinder, zwei davon seien noch minderjährig. Sie sind nun Vollwaisen - die Mutter starb vor drei bis vier Jahren an einer schweren Krankheit.
Laut Militärkommando NÖ hatte sich das Bundesheerfahrzeug auf einer Ausbildungsfahrt im Rahmen der Vorbereitung auf den Einsatz im Ausland befunden. Die beiden Fahrschüler und der Fahrlehrer blieben unverletzt, sie wurden ebenfalls psychologisch betreut. Das Bundesheer hat eine Unfallkommission in den Bezirk Neunkirchen entsandt.
(apa/red)
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