So wichtig ist die Nachruhe für den Körper:
Zu wenig Schlaf beeinträchtigt Stoffwechsel
- Blutzuckerspiegel gerät nach einer Woche aus Balance
- Außerdem steigen Blutdruck & Stresshormon Kortisol

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Schlaf-Serie Teil 2: Von Löfflern & Bauchschläfern
Regelmäßiger und ausreichender Schlaf ist nicht nur für die Ausbildung des Gedächtnisses wichtig, sondern auch für die Regulation des Stoffwechsels. Dabei ist bei Menschen, die nur vier Stunden täglich schlafen, schon nach einer Woche der Stoffwechsel sichtbar gestört: Der Blutzuckerspiegel gerät aus der Balance, der Blutdruck steigt, und der Spiegel des Stresshormons Kortisol ist erhöht.
"Wahrscheinlich braucht der Mensch den Schlaf, um den Stoffwechsel auf einen genetisch mehr oder weniger vorgegebenen Soll-Wert zu regulieren", erklärt der Kieler Neuroendokrinologe Jan Born. Diesen Soll-Wert müsse der Schlaf anscheinend immer wieder neu festschreiben, weil er sonst vergessen werde.
Auch wenn das Ergebnis Borns Studien in weiteren Untersuchungen erst noch bestätigt werden muss, wirbt der Wissenschafter für mehr Wertschätzung der nächtlichen Ruhephase: "Es ist eine Zeit, in der das Gehirn sehr viele kreative Dinge tun kann. Das kommt auch der Entfaltung der Persönlichkeit zugute." (apa/red)
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