Erster Talk mit Elsner hinter Gittern: "Man hat mich politischen Interessen geopfert"
- "profil": Ex-Bawag-Chef pocht weiter auf Unschuld
- Rechnet mit einer Enthaftung bereits Anfang 2009

·FORMAT-Bankentest: Alles ist verhandelbar
Hartnäckige Kunden mit viel besseren Zinsen
·Von der Auslieferung zum BAWAG-Prozess
INFO-GRAFIK: Stationen Elsner seit dem 13.2.2007
In einem Interview mit neuen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" pocht der in der Justizanstalt Wien-Josefstadt einsitzende Ex-Bawag-Generaldirektor Helmut Elsner weiterhin auf seine Unschuld. "Elsner gegenüber "profil": "Man hat versucht, mich zu einem Geständnis zu bewegen. Aber es gibt nichts zu gestehen. Wenn ich das machte, würde ich mich so grämen, dass ich sowieso nicht lange überlebe. Schauen Sie sich doch den Flöttl an. Es war zum Speiben, wie der herumgeschleimt hat."
Er, Elsner, sei vielmehr aufgrund der U-Haft "vom ersten Prozesstag an benachteiligt gewesen", da die anderen Beschuldigten ihre Aussagen in Freiheit "abstimmen" konnten. "Man hat mich politischen Interessen geopfert", so Elsner weiter. "Es ist offensichtlich, dass die Sache ein Gesicht brauchte, meines. Heute weiß ich, dass der Nowotny (Ewald Nowotny, Elsners Nachnachfolger und amtierender OeNB-Gouverneur, Anm.) den Auftrag hatte, dem Gusenbauer die Wahl 2006 zu retten."
Die ganze Story lesen Sie im neuen "profil"!
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