"Ike" setzt Opfern in den USA weiterhin zu: 2 Millionen Häuser & Betriebe ohne Strom
- Nach Hurrikan wohl erst im Oktober wieder versorgt
- Versicherung rechnet mit unter 200 Mio. Belastung
·"Ike" zerstört beinah fünfzig Ölplattformen
PLUS: Immer mehr Tote durch starken Hurrikan
·Immer mehr Tote durch Hurrikan "Ike"
Menschen in Houston von Stromausfällen geplagt
·Hurrikan "Ike" fegt über die Golfküste
Bilder: Hinterlässt wilde Spur der Verwüstung
·BILDER: "Gustav" zog
Spur der Verwüstung
Zerstörte Häuser und viele überflutete Gebiete
·Experte: Hurrikans werden immer stärker
Je wärmer das Meer, umso stärker der Sturm

Knapp eine Woche nach dem Hurrikan "Ike" sind im Süden der USA noch immer rund zwei Millionen Häuser und Betriebe ohne Strom. In Texas seien 1,5 Millionen Stromkunden noch nicht wieder an das Netz angeschlossen, teilte das Energieministerium mit. In Ohio waren es 324.000 und in Kentucky 130.000. Bis alle wieder angeschlossen und mit Strom versorgt seien, werde es noch bis Oktober dauern, hieß es.
Der Hurrikan "Ike" traf bei Galveston in Texas aufs Land. Dort werden erst einige wenige Einrichtungen wie Krankenhäuser wieder mit Strom versorgt. Durch den Wirbelsturm sind zahlreiche Häuser zerstört worden. Große Flächen wurden überflutet; Dutzende Menschen kamen ums Leben.
Belastung aus "Ike" von unter 200 Mio. Euro
Der Rückversicherer Hannover Rück rechnet mit Zahlungen in dreistelliger Millionenhöhe zur Regulierung von Schäden durch den Hurrikan "Ike". "Wir gehen auch bei sehr vorsichtiger Schätzung von einer Netto-Schadenbelastung von unter 200 Mio. Euro aus", sagte eine Firmensprecherin. Trotz dieser Ausgaben rechne das Unternehmen aber damit, dass das Katastrophen-Budget weiterhin im anvisierten Rahmen von bis zu zehn Prozent der Nettoprämie bleibe.
(apa/red)
