Politische Gegner im Libanon verhandeln:
Präsident ruft zu nationalem Dialog auf
- Frage nach Entwaffnung der Hisbollah im Mittelpunkt
- Konflikt in Allparteien-Regierung soll beendet werden

·Libanons "nationaler Widerstand" Hisbollah
Seit 1982 als verlängerter
Arm Teherans aktiv
·Bürgerkrieg Libanons
von 1975 bis 1990
Zwischen Klassenkampf und Religionskonflikt
Im Libanon kommen die Vertreter der verfeindeten politischen Lager zusammen, um über die Zukunft des Landes zu beraten. Präsident Michel Sleimane hatte zu einem nationalen Dialog aufgefordert, bei dem Unstimmigkeiten in der Allparteien-Regierung ausgeräumt werden sollen.
Die Regierung war im Juli nach zähen Verhandlungen aus der pro-westlichen Parlamentsmehrheit und der früheren Opposition gebildet worden, die Syrien und dem Iran nahesteht. Im Zentrum der Gespräche steht die Frage nach der Entwaffnung der Schiiten-Miliz Hisbollah. Überschattet werden die Beratungen von einem Attentat, bei dem am vergangenen Mittwoch ein pro-syrischer Politiker ums Leben kam.
(apa/red)
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