Mittwoch, 17. September 2008

Zach weist Vorwürfe auf das Schärfste
zurück: Ortet Schmutzkübel-Kampagne

  • BZÖ fordert Heide Schmidt zum Rücktritt auf

LIF-Bundessprecher Alexander Zach hat die Vorwürfe, er hätte für EADS lobbyiert, auf das Schärfste zurückgewiesen. "Die Liberalen haben sich immer gegen die Beschaffung der Eurofighter ausgesprochen", sagte Zach in einer Aussendung zum NEWS-Bericht. Er sprach von einer "Schmutzkübel-Kampagne gegen das LIF", die "jeglicher Grundlage entbehrt".

Als Ursprung der Vorwürfe machte er einen "ehemaligen Mitarbeiter und Funktionär des LIF" aus, "der nach seinem Rausschmiss bereits mehrere erfolglose Erpressungsversuche gegen mich, das Liberale Forum und meine ehemalige Firma unternommen hat. Wir haben deshalb bereits alle möglichen rechtlichen Schritte eingeleitet", so Zach.

Schmidt für BZÖ rücktrittsreif
BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz forderte wiederum LIF-Spitzenkandidatin Heide Schmidt zum Rücktritt auf. "Schmidt, die sich gerne als Tugendwächterin und moralische Instanz aufspielt, soll diese Standards jetzt bei sich selbst anlegen und ihren Hut nehmen", so Strutz.

"Fassungslos und wütend" zeigte sich der Initiator des Volksbegehrens gegen Abfangjäger, Rudolf Fußi, gegen den bei einer Pressekonferenz durch Eurofighter-Lobbyisten untergriffige Gerüchte verbreitet worden sein sollen. Sollten die Vorwürfe "der Wahrheit entsprechen, wird Zach zurücktreten müssen", so Fußi.

(apa/red)

17.9.2008 15:59