Fataler Spanair-Crash: Ähnliche Panne bei österreichischem Flugzeug auf Lanzarote!
- Chartermaschine war auch ohne Klappen abgehoben
- Alarm hat nicht funktioniert: Start trotzdem geglückt

·Spanair: Sicherheits-
Anweisungen ignoriert
Madrid-Absturz: Vorwurf gegen Unglücks-Airline
·Spanair-Crash: War Bordcomputer defekt?
System glaubte, Flieger sei bereits abgehoben
·Wieder Probleme bei Crash-Airliner Spanair
Flug mit 163 Passagieren musste zwischenlanden
·Verwirrung um Flugzeugkatastrophe
Wollte Spanair Flieger vor Crash austauschen?
·Nach Spanair-Crash alle Opfer identifiziert
Rettung erst 23 Minuten nach Absturz alarmiert?
·Spanair: Probleme mit Jet verschwiegen
Könnte bei dem Unglück eine Rolle gespielt haben
·Trauer und Entsetzen
nach Airline-Unglück
BILDER der Katastrophe am Madrider Flughafen
Im Zuge der Spanair-Katastrophe vom 20. August ist ein ähnlicher Vorfall mit einem österreichischen Flugzeug bekannt geworden. Wie berichtet, war die Spanair-Maschine des Typs McDonnell Douglas MD-82 wegen nicht ausgefahrener Landeklappen während des Startvorgangs abgestürzt und zerschellt. Ein fast baugleicher Flieger des Typs MD-83 einer österreichischen Chartergesellschaft hatte im Vorjahr dasselbe Problem, wobei das Startmanöver in dem Fall aber glückte, berichtete "El Pais".
Zugetragen habe sich der Vorfall im Juni 2007 auf Lanzarote, so die Zeitung. Wie bei der Spanair-Unglücksmaschine habe auch damals der Alarm, der darauf hinweist, dass die für genügend Auftrieb benötigten Klappen nicht ausgefahren sind, nicht funktioniert. Das österreichische Flugzeug sei daraufhin mit Mühe abgehoben und knapp über eine Autobahn und ein Industriegelände hinweggeflogen.
Dass der Startvorgang in diesem Fall geglückt sei, führt "El Pais" unter Berufung auf Luftfahrtexperten auf mehrere Faktoren zurück: Die MD-83 habe stärkere Triebwerke als die Spanair-Maschine und sei weniger beladen gewesen. Außerdem habe sie beim Start Gegenwind gehabt und sei von der Höhe des Meeresspiegels abgehoben. Bei der Spanair-Maschine dagegen wurde der Start durch einen leichten Rückenwind und die Höhenlage Madrids erschwert.
Kritik an Kommission
Kritik übte die Zeitung in dem Zusammenhang an der Arbeit der spanischen Kommission zur Aufklärung von Flugzeugunglücken (CIAIAC): Diese habe mehr als ein Jahr nach dem Zwischenfall ihre Ermittlungen noch immer nicht abgeschlossen, beklagte das Blatt. Dagegen habe die betroffene österreichische Firma bereits im Jänner 2008 einen eigenen Bericht vorgelegt, die spanischen Behörden seien aber untätig geblieben.
Von der österreichischen Charterfirma war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.
(apa/red)
Kinderschänder07:53
33 FestnahmenErmittlungen führen zu groß angelegter Aktion gegen mutmaßliche Pädophile
Weltnichtrauchertag 201208:03
38 Prozent rauchenUmfrage in Österreich: Ein Drittel davon greift regelmäßig zum Glimmstengel
