Geschmacklosigkeit hat auch ihren Preis:
Josef F. will seine Memoiren verkaufen
- Preisvorstellung soll bei vier Millionen Euro liegen
- Anwalt Mayer beteuert: "Ich weiß von gar nichts"

·Inzest: Gutachten belastet Verdächtigen
NEWS: Totes Kind war offenbar überlebensfähig
·Inzest-Fall: Aussage nur von Elisabeth F.
Schweigen die Kinder aus
Angst vor den Medien?
·Inzest-Fall: Prozess ohne Öffentlichkeit
Verfahren gegen Josef F. wird drei Tage dauern
·3D-Rundgang im Verlies von Amstetten
Der Keller im Horror-Haus
in der news.at-Animation
·Die BILDER vom Verlies in Amstetten
Hier mussten Elisabeth F. und ihre Kinder leben
"Ich weiß von gar nichts." Mit nur einem Satz hat Rudolf Mayer, Rechtsanwalt des Verdächtigen im Inzest-Fall von Amstetten, auf Medienberichte reagiert, wonach sein Mandant Josef F. seine Memoiren meistbietend verkaufen wolle. Der mutmaßliche Täter habe dafür sogar "Berater" eingeschaltet, so der internationale Boulevard. Die Preisvorstellung soll vier Mio. Euro betragen.
"Wir sammeln Angebote von Zeitungen und akzeptieren das beste", werden die "Berater" zitiert. "Jeder" mache mit dem Namen des Verdächtigen Geld, "weshalb also er nicht auch selbst?"
Am 27. April war in Amstetten bekanntgeworden, dass Josef F. seine Tochter Elisabeth 24 Jahre lang in einem Verlies eingesperrt und sexuell missbraucht haben soll. Während der Gefangenschaft habe der Mann mit der heute 42-Jährigen sieben Kinder gezeugt. Eines von ihnen sei nach der Geburt gestorben, das tote Baby soll der Verdächtige in einem Holzofen verbrannt haben. Josef F. war weitgehend geständig, er befindet sich in Untersuchungshaft. Der Prozess gegen den Tatverdächtigen soll noch in diesem Jahr stattfinden. (apa/red)
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