Temperaturen im Keller: Derzeit ist es in Österreich um bis zu zwölf Grad zu niedrig
- Dennoch keine Rekordkälte für den September
- Temperaturen der Landeshauptstädte im Vergleich

Mit Tageshöchstwerten um zehn Grad ist es für September derzeit ungewöhnlich kalt. Das belegen auch die Messungen der Klimastatistiker an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). In den Landeshauptstädten liege der aktuelle Temperaturhöchstwert um bis zu zwölf Grad unter dem langjährigen Mittel des Tagesmaximums. Von Rekordkälte kann aber laut dem Klimastatistiker Roland Potzmann keine Rede sein.
In Innsbruck war es im vergangenen Jahr mit 6,9 Grad Tageshöchstwert sogar noch kälter. Dass das Quecksilber binnen weniger Tage derart stark fällt, ist laut Potzmann für September nicht ungewöhnlich. Diese krassen Temperaturstürze gebe es alle paar Jahre.
| Temperaturen der Landeshauptstädte | |||
| . | 2008 | Mittelwert | Kältester Wert |
| St. Pölten | 8,1 | 20,1 | 7,2 (2002) |
| Salzburg FH | 8,1 | 20,1 | 6,5 (2002) |
| Innsbruck | 8,8 | 20,8 | 6,9 (2007) |
| Linz | 8,9 | 19,7 | 7,4 (2002) |
| Eisenstadt | 9,3 | 20,9 | 8,6 (1977) |
| Wien | 9,6 | 20,3 | 7,0 (1931) |
| Bregenz | 10,9 | 19,2 | 5,2 (2002) |
| Graz Uni | 11,2 | 20,4 | 7,1 (1936) |
| Klagenfurt | 12,0 | 20,6 | 6,6 (1977) |
(apa/red)
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