Freitag, 12. September 2008

Trauben und Zwiebel schützen vor Grippe:
Substanz "Flavonol" senkt die Infektionsrate

  • Intensive körperliche Belastung erhöht die Anfälligkeit
  • Weniger anfällig hingegen ist der ausgeruhte Körper

Eine in vielen Gemüse- und Obstsorten enthaltene Substanz schützt vor Grippe. In einer US-Studie verringerte das Flavonol Quercetin, das etwa in Zwiebeln, Trauben oder Brokkoli vorkommt, die Infektionsrate bei Mäusen deutlich.

Die Forscher der Universität von South Carolina entdeckten, dass intensive körperliche Belastung die Anfälligkeit der Mäuse für Grippeviren stark erhöhte. Nach Kontakt mit dem Virus erkrankten etwa neun von zehn der körperlich beanspruchten Tiere, aber nur sechs von zehn ausgeruhten Mäusen.

Diese erhöhte Anfälligkeit verschwand allerdings bei jenen Tieren, denen die Forscher Quercetin in das Futter mischten. Und auch bei den ausgeruhten Tieren senkte die Substanz die Erkrankungsrate, wie die Wissenschaftler berichten. (apa/red)

12.9.2008 10:17