Sich besser konzentrieren durch Meditation:
Die Technik könnte auch Depressiven helfen
- Übungen begrenzen Einfluss ablenkender Gedanken
- Davon profitieren könnten auch Menschen mit ADHS

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Regelmäßige Meditation fördert das Konzentrationsvermögen. Eine Hirnstudie zeigt, dass Menschen, die regelmäßig meditieren, nach einer Ablenkung schneller wieder auf ihre vorherige Aufgabe fokussieren können.
In der Untersuchung sollten sich 24 Menschen auf ihre Atmung konzentrieren, wobei Mediziner der Universität Atlanta die Aktivität der Hirntätigkeit per funktioneller Magnetresonanztomographie aufzeichneten. Während der Übung wurden die Teilnehmer immer wieder kurz unterbrochen, um eine leichte Aufgabe zu lösen. Anschließend sollten sie wieder auf ihren Atem achten.
Meditation breit einsetzbar
Dies gelang jenen zwölf Probanden, die seit drei Jahren regelmäßig meditierten, wesentlich besser als den anderen Personen, wie die Mediziner berichten. Bei ihnen kehrten die Hirnareale, die bei der Unterbrechung aktiv wurden, wieder schneller auf das ursprüngliche Niveau zurück.
Die Forscher schließen daraus, dass Meditation den Einfluss ablenkender Gedanken begrenzen kann. Davon profitieren könnten demnach Menschen mit Depression, einer Angst- oder Zwangsstörung oder dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS). (apa/red)
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