Ohrenschmalz nur bei Problemen entfernen:
Erfüllt eine wichtige Schutzfunktion fürs Ohr
- Reinigung des Gehörgangs sollte nur Arzt durchführen
- Lediglich bei Jucken, Schmerz oder Tinnitus eingreifen

Ohrenschmalz sollte man nur bei konkreten Problemen aus dem Gehörgang entfernen lassen. Denn das sogenannte Zerumen erfüllt für das Ohr eine wichtige Schutzfunktion. Das Gemisch aus Sekreten, abgestorbener Haut und Haaren hat antibakterielle Eigenschaften und schützt so vor Infektionen.
Zudem wird ein Teil des Schmalzes regelmäßig etwa durch Kaubewegungen aus dem Ohr entfernt und nimmt dabei Schmutz, Staub und andere Partikel aus dem Gehörgang mit.
Nur wenn das Zerumen Beschwerden wie etwa Jucken, Schmerz, Tinnitus oder Hörprobleme verursacht, sollte es entfern werden, erklären die Mediziner vom Verband der amerikanischen Hals-Nasen-Ohrenärzte. Dabei dürfe man aber keinesfalls Wattestäbchen oder Ohrkerzen verwenden. Stattdessen sollte der Hals-Nasen-Ohrenarzt den Pfropf aus dem Gehörgang lösen. (apa/red)
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