Blackberry wird zur TV-Fernbedienung:
RIM vergrößert Angebot an Applikationen
- Kooperation mit TiVo stößt in den Fernsehbereich vor
- Tiefere Zusammenarbeit mit Micosoft angekündigt

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Harter Konkurrenzkampf im Business-Segment
Der kanadische Blackberry-Hersteller Research in Motion hat einige neue Kooperationen angekündigt. Neben den Unternehmen Microsoft und MySpace will RIM künftig auch mit TiVo zusammenarbeiten. TiVo bietet digitale Videorekorder an und ermöglicht es Usern, die Aufnahmen von TV-Sendungen via Internet zu steuern. Ebenso ist ein Abspielen via Web möglich. Im Rahmen der Kooperation mit RIM sollen die Blackberry-Smartphones künftig auch als Fernbedienung für die DVRs benutzt werden können.
Gemeinsam wollen die Unternehmen Software sowie Services entwickeln, um TV-Inhalte über den Blackberry leichter und schneller zugänglich zu machen. Als erster Schritt ist geplant, dass Blackberry-Benutzer über das Smartphone Zugriff auf das TV-Programm erhalten und schließlich via Web ihren DVR steuern können. "TiVo-Nutzer werden künftig die Kontrolle über ihren Videorekorder vom Blackberry aus übernehmen können", verspricht RIM-Manager Jim Balsillie. Die erste entsprechende Anwendung soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, so die beiden Firmen. Für TiVo soll die Kooperation ebenfalls Vorteile mit sich bringen. Das Unternehmen kämpfte zuletzt mit einem Abonnentenschwund. In Europa ist TiVo derzeit lediglich in Großbritannien verfügbar.
Integration mit Live-Search
Abseits der Zusammenarbeit mit TiVo hat RIM noch weitere Kooperationen angekündigt, um diverse Dienste auf dem Blackberry nutzbar zu machen. Diese Funktionen werden im Gegensatz zu der TiVo-Integration auch Usern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Gute kommen. Mit Microsoft hat das Unternehmen die Integration von Live-Search in den RIM-Browser vereinbart. Noch im laufenden Jahr soll das Update des Browsers ausgeliefert werden. Ebenfalls in Entwicklung ist ein Client für das Social-Network MySpace. User sollen direkt auf dem Blackberry mit ihrem Profil verbunden sein. Eine ähnliche Applikation bietet RIM bereits für Facebook an.
(pts/red)
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