Herzog ist zum 40er nicht in Partylaune:
Team-Trainer ärgern verpasste Chancen
- Herzog: "Wir haben gute Ausgangsposition zerstört"
- ÖFB bei Standard-Situationen diesmal nicht gefährlich
Andreas Herzog ist die Lust auf eine zünftige Party an seinem 40. Geburtstag ordentlich vergangen. Ausgerechnet am Tag des runden Jubiläums für den "Team-Trainer" der österreichischen Nationalmannschaft kassierte die ÖFB-Auswahl in der WM-Qualifikation in Litauen eine bittere 0:2-Niederlage, womit der Startvorteil durch das 3:1 gegen Frankreich wieder eingebüßt wurde.
"Wir haben uns unsere gute Ausgangsposition zerstört", ärgerte sich Herzog unmittelbar nach dem Schlusspfiff in Marijampole. "Jetzt haben wir wieder eine normale Ausgangsposition." Dass der Bonus des Triumphs gegen den Vize-Weltmeister im Baltikum verspielt wurde, lag laut dem Wiener auch an mangelndem Spielglück, das den Österreichern gegen die Franzosen noch zur Seite gestanden war.
"Wir sind durch eine unglückliche Aktion 0:1 in Rückstand geraten, und dann ist es schwierig geworden", sagte der ÖFB-Rekordteamspieler. Auf Pech allein war die Niederlage aber nicht zurückzuführen, meinte Herzog. "Erst nach dem zweiten Gegentor waren wir vorne wirklich gefährlich, als Hoffer eingewechselt wurde, aber da war es zu spät."
Standards ungefährlich
Auch das Trumpf-Ass gegen Frankreich stach diesmal nicht. "Wir haben uns bei Standard-Situationen nicht richtig durchsetzen können", bemängelte Herzog. Und um die Litauer aus dem Spiel heraus zu knacken, fehlten den ÖFB-Kickern die Mittel. "Man hat gesehen, dass wir uns gegen einen Gegner, der tief steht, schwertun. Wir sind eben noch keine Mannschaft, die einen Gegner mit spielerischer Brillanz dominieren kann", lautete das Urteil des Assistenten von Teamchef Karel Brückner.
(apa/red)










