Totale Dunkelheit in Kuba: Hurrikan "Ike" lässt Stromversorgung zusammenbrechen
- Havanna: Trinkwasserversorgung beeinträchtigt
- Wirbelsturm nimmt Kurs auf Mexiko und Texas

Nach dem Durchzug des Hurrikans "Ike" ist Kuba fast vollständig im Dunkeln gelegen. In elf von 14 Provinzen gab es keinen Strom. Teilweise hat "Ike" das Stromnetz beschädigt, andernorts hat der Anbieter das Netz vorsorglich abgeschaltet, um Unfälle zu vermeiden. Mindestens vier Menschen kamen in Folge des Hurrikans ums Leben.
Die Hauptstadt Havanna mit 2,2 Millionen Einwohnern liegt seit Tagen im Dunklen. Dort beeinträchtigte der Stromausfall auch die Trinkwasserversorgung. Nur in den östlichen Provinzen Guantanamo, Santiago de Cuba und Granma gingen am Dienstagabend die Lichter an.
Momentan befindet sich "Ike" ist über dem Golf von Mexiko. Die Einwohner von Nordmexiko und dem US-Staat Texas bereiten sich darauf vor, dass sie der Wirbelsturm am Wochenende trifft. Bisher hat "Ike" laut Angaben der UNO über 100 Menschen das Leben gekostet. Nachdem sich der Sturm zuletzt abgeschwächt hatte, erwarten die Meteorologen, dass er über dem Ozean wieder an Kraft gewinnen wird.
(apa/red)
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