Mexikanische Polizei steht vor Rätseln:
24 gefesselte, männliche Leichen gefunden
- Verbindung zum organisierten Verbrechen vermutet
- Alle Opfer waren zwischen 20 und 35 Jahre alt
Die mexikanische Polizei hat westlich von Mexiko-Stadt die Leichen von 24 Männern gefunden. Alle Opfer waren gefesselt und wiesen Schusswunden auf, wie die Polizei erklärte. Entdeckt wurden die Leichen in einem ländlichen Gebiet, in dem es in der Vergangenheit häufig zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen kriminellen Banden kam.
Alle Opfer seien zwischen 20 und 35 Jahre alt, sagte Staatsanwalt Alberto Bazbarz dem Fernsehsender Televisa. Sie hätten Kleidung getragen, die für ein wärmeres Klima geeignet sei. In den Bergen um Mexiko-Stadt ist es kälter, was nach Angaben des Staatsanwalts darauf hindeutet, dass die Männer in einer wärmeren Region des Landes getötet wurden. Ohne Zweifel bestehe eine Verbindung zum organisierten Verbrechen, sagte Bazbaz. Erst am 28. August waren nahe Merida, der Hauptstadt des Staates Yucatan, zwölf enthauptete Leichen gefunden worden.
(apa/red)
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