Bundesliste des BZÖ fällt wie erwartet aus:
Nach Haider Petzner & Westenthaler gelistet
- Stadler und Martina Schenk auf Platz vier und fünf
- Peter Westenthaler will "gerne" Klubobmann bleiben

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Wenig Überraschungen hat es bei der Präsentation der BZÖ-Bundesliste für die Nationalratswahl gegeben. Spitzenkandidat Jörg Haider folgen Generalsekretär Stephan Petzner und der ehemalige orange Parteichef Peter Westenthaler. Die Ex-FPÖ-Mitglieder Ewald Stadler und Martina Schenk befinden sich auf Platz vier und fünf der Liste. Überraschungskandidat auf Platz zehn ist der Kärntner Betriebsratsvorsitzende und FSG-Gewerkschafter Klaus Kotschnig.
Mit der Kandidatur Kotschnigs wolle das BZÖ ein Signal an die Arbeitnehmer setzen, sagte Petzner. Der Überraschungskandidat ist laut eigenen Angaben vor zwei Wochen aus der SPÖ ausgetreten und begründet sein Überlaufen mit einer großen Unzufriedenheit der roten Gewerkschafter mit der SPÖ. Er hält es durchaus für möglich, dass er auch auf Platz zehn in den Nationalrat einziehen wird, ein Mandat würde er jedenfalls annehmen.
Westenthaler will Klubobmann bleiben
"Gerne" Klubobmann bleiben würde Peter Westenthaler. Petzner wollte sich dazu nicht festlegen. Das BZÖ sei eine demokratische Partei, der Klubchef werde noch immer von den Mandataren gewählt. Ein Mandat will Petzner jedenfalls annehmen, da dies Haider nicht will, wäre Petzner der logische Favorit für den orangen Klubobmann.
Für Haider ist die Zusammensetzung der BZÖ-Bundesliste ein Signal sowohl an die kleinen und mittleren Unternehmer als auch an die Arbeitnehmer. Er bezeichnete das orange Team als "sogenannte politische Patch-Work-Familie".
(apa/red)
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