Ist Familie Zogaj wieder in Österreich?
Innenministerium kündigt Überprüfung an
- Information wurde FPÖ in Oberösterreich zugespielt
- Haimbuchner will parlamentarische Anfrage stellen

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von Arigona Zogaj
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Der oberösterreichische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Manfred Haimbuchner hat von zugespielten Informationen berichtet, wonach sich die gesamte Familie Zogaj wieder in Österreich aufhalten soll. Demnach würden nicht nur Arigona und ihre Mutter in einem Gebäude Frankenburg (Bezirk Vöcklabruck) beherbergt, hieß es in einer Presseaussendung. Sowohl dessen Eigentümer als auch die örtliche Polizei erklärten, dass sie nichts davon wüssten.
Das Gerücht entbehre jeglicher Grundlage, ließ der Eigentümer des Gebäudes über den Künstler Chris Müller ausrichten, zu dem er ein freundschaftliches Verhältnis pflegt. Er überlege rechtliche Schritte, so der Mann, der keinen direkten Kontakt zu den Medien will.
Parlamentarische Anfrage an Fekter
Haimbuchner, der eine "völlig Aufklärung" verlangt, kündigte eine parlamentarische Anfrage an Innenministerin Maria Fekter an. "Wenn sich der Verdacht bestätigen sollte, müsste die gesamte Familie unverzüglich abgeschoben werden, da sie die österreichische Bevölkerung schon lange genug genarrt hat", betonte er. Sollte sich das Gerücht bestätigen, wäre das Verfahren zur Erteilung von Schülervisa lediglich eine "Farce" gewesen, um die österreichische Bevölkerung, die dieser Causa schon lange überdrüssig sei, zu täuschen. "Weiters stellt sich dann auch die Frage nach der Einreise, ob die Behörden nachlässig oder bewusst täuschend gehandelt haben", so Haimbuchner.
Innenministerium ohne Informationen
Das Innenministerium hat "keine Informationen", wonach sich die gesamte Familie Zogaj wieder in Österreich befände. Das erklärte Sprecher Rudolf Gollia. Er kündigte eine Überprüfung durch die zuständigen Behörden an. (apa/red)
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