Unzufriedenheit mit Arbeitsstandort Wien: 600 Polizisten wollen weg aus Hauptstadt
- Wien dient Polizeianwärtern oftmals als Notlösung
- Nach Ausbildung großer Wunsch zu Hause zu arbeiten

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Nach Angaben von Innenministerin Maria Fekter würden 600 Polizisten lieber nicht in Wien arbeiten und gerne weg aus der Bundeshauptstadt. Die Gründe dafür sind zahlreich. Einerseits kommen viele Polizeianwärter nach Wien, weil sie in den Bundesländern nicht genommen wurden und in Wien höherer Bedarf herrscht. Andererseits sehen sich viele nach der ruhigeren Arbeit am Land.
Wie das Ö1 Morgenjournal berichtet, kommen viele Polizisten aus den Bundesländern und haben sich in Wien beworben, weil sie in ihrer Heimat nicht in den Polizeidienst aufgenommen worden sind, sagt der Wiener Landespolizeikommandant Karl Mahrer. In den Bundesländern bewerben sich mehr Personen, als gebraucht werden. In Wien ist dies anders, daher dient die Hauptstadt oft als berufliche Notlösung.
Sehnsucht nach zu hause
Ist die Ausbildung dann abgeschlossen, würden die Jungpolizisten dann gern wieder zurück in ihre Heimat. Laut Mahrer ist dies aber nicht der einzige Grund für den Wunsch nach der "Stadtflucht". Die Anforderungen in Wien seien sehr hoch und die Sehnsucht nach einer etwas ruhigeren Arbeit am Land sei groß. (red)
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