Ivanschitz bleibt der rot-weiß-rote Kapitän:
Athen-Legionär von Mitspielern bestätigt
- Zur Wahl standen auch Pogatetz, Aufhauser & Stranzl
- Burgenländer trägt seit 2003 Kapitänsbinde des ÖFB

·Nationalteam sucht wieder eine Nummer 1
Macho, Manninger, Özcan mit Chancen-Gleichheit
·Scharner für die WM-
Quali nachnominiert
England-Legionär bald wieder voll einsatzfähig
·IHRE MEINUNG zum österreichischen Team
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Seine Teamkollegen im österreichischen Fußball-Nationalteam haben in einer mannschaftsinternen Abstimmung entschieden, dass Panathinaikos-Legionär Andreas Ivanschitz weiter Kapitän der ÖFB-Auswahl bleibt. Teamchef Karel Brückner hatte seiner Mannschaft im Trainingslager in Lindabrunn Martin Stranzl, Emanuel Pogatetz, Rene Aufhauser und Ivanschitz zur Auswahl gestellt.
"Ich bin sehr stolz, dass ich die österreichische Nationalmannschaft weiter als Kapitän aufs Feld führen darf, das war immer eine große Ehre für mich", meinte der 24-jährige Ivanschitz in einer ersten Stellungnahme. Der Mittelfeldspieler war im Herbst 2003 vom damaligen Teamchef Hans Krankl mit 19 Jahren und 361 Tagen zum jüngsten Spielführer der Nationalmannschaft gemacht worden.
Brückner hatte die Führungsrolle von Ivanschitz, der bei seinem Club in der griechischen Liga in der laufenden Meisterschaft zumeist über Kurzeinsätze nicht hinausgekommen ist, bald nach seinem Amtsantritt infrage gestellt. "Ich bin froh, dass ich von meinen Mannschaftskollegen sozusagen im Amt bestätigt worden bin", betonte Ivanschitz nach überstandener Abstimmung, an der der gesamte Teamkader teilgenommen hatte.
Nach der Entscheidung über den Kapitän ist zu Beginn der WM-Qualifikation die ungeklärte Frage nach dem "Einser-Tormann" die nächste wichtige anstehende Personalentscheidung. Jürgen Macho (AEK Athen) und Alexander Manninger (Juventus) fristen derzeit bei ihren Clubs ein Reservisten-Dasein, Ramazan Özcan (Hoffenheim) verfügt über wenig internationale Erfahrung. Das ÖFB-Team trifft zum Auftakt der WM-Qualifikation am 6. September in Wien auf Frankreich, ehe man am 10. September auswärts gegen Litauen antreten muss. (apa/red)
