Federer und Djokovic nur mit Mühe weiter:
Nummer 2 & 3 der Welt benötigen 5 Sätze
- Lokalmatador Roddick ohne Probleme im Viertelfinale
- Nikolaj Dawydenko gegen Überraschungsmann raus

·Rafael Nadal kämpft
sich mit Mühe weiter
Spanier nach Sieg gegen
Querrey im Viertelfinale
·Die US Open 2008:
Auslosung der Herren
Alle Ansetzungen und Ergebnisse des Turniers
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Schwerarbeit für Titelverteidiger Roger Federer und Vorjahres-Finalist Novak Djokovic, ein souveräner Andy Roddick und das Aus von Nikolaj Dawydenko gegen Überraschungsmann Gilles Muller aus Luxemburg. Federer, der zuletzt viermal in Folge die US Open in New York für sich entschieden hat, musste 3:33 Stunden lang kämpfen, ehe er den Russen Igor Andrejew mit 6:7(5),7:6(5),6:3,3:6,6:3 bezwang.
Auch Djokovic war es zuvor ähnlich ergangen, der als Nummer 3 gesetzte Serbe war gegen den Spanier Tommy Robredo erst nach einem 4:6,6:2,6:3,5:7,6:3-Kampf im Viertelfinale des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres. Djokovic spielt nun gegen Andy Roddick, der gegen den Olympia-Silbernen Fernando Gonzalez beim 6:2,6:4,6:1 überraschend leichtes Spiel hatte. Federer hingegen misst sich mit Muller.
"Das war ein hartes Match. Der Wind hat öfters gewechselt und es ging in eine Nachtsession über, was nie einfach ist. Aber ich bin glücklich, dass wir eine gute Show gezeigt haben", meinte Federer.
"Reden wir bis morgen"
Sein ihm im Vorjahr unterlegener Final-Gegner sagte es da schon krasser: "Wenn wir jetzt über die Dinge reden, die mir nicht gefallen haben, dann reden wir bis morgen. Ich bin einfach nur happy, dass ich durch bin", sagte der Serbe nach dem 3:45 Stunden-Fight. Im Viertelfinale wird ihm ein wesentlich ausgeruhterer Andy Roddick gegenüberstehen, der sich heimlich und leise zum Mit-Titelanwärter gemausert hat.
Schwerer einzuschätzen ist, wie sich Federers Viertelfinalgegner machen wird. Gilles Muller, der erst als zweiter Qualifikant der US-Open-Geschichte unter den letzten Acht steht, sorgte für das erfolgreichste Abschneiden eines Luxemburgers bei einem Grand-Slam-Turnier. Muller musste gegen Nikolaj Dawydenko beim 6:4,4:6,6:3,7:6(10) nicht einmal über die volle Distanz gehen.
(apa/red)
