Rafael Nadal kämpft sich mit Mühe weiter:
Spanier nach 4-Satz-Sieg im Viertelfinale
- Zäher Sam Querrey hielt 3:13 Stunden dagegen
- "Sisters Act" der Williams im Damen-Viertelfinale

·Die US Open 2008:
Auslosung der Herren
Alle Ansetzungen und Ergebnisse des Turniers
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Auslosung der Damen
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Rafael Nadal hat bei den US Open im Achtelfinale erstmals einen Satz abgeben müssen, ist aber weiter. Und Venus und Serena Williams haben die Wiederholung des Wimbledon-Finales schon im Viertelfinale zur Realität werden lassen. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse der insgesamt acht Einzel-Matches vom achten Tag des mit 20,657 Mio. Dollar dotierten vierten Grand-Slam-Turniers des Jahres.
Der topgesetzte Spanier rang den überraschend stark aufspielenden US-Amerikaner Sam Querrey nach 3:13 hochklassigen Stunden mit 6:2,5:7,7:6(2),6:3 nieder und egalisierte damit bei seinem siebenten Auftritt in Flushing Meadows sein bisher bestes Ergebnis von 2006. In der Runde der letzten acht trifft der French-Open- und Wimbledonsieger schon wieder auf einen US-Amerikaner. Der ungesetzte Mardy Fish hatte zuvor Gael Monfils (FRA-32) in drei Sätzen bezwungen und verpatzte ihm wohl den 22. Geburtstag.
"Man hat bei jedem Turnier einen schlechten Tag, das ist ganz normal. Wenn man nicht sein Bestes spielt, ist das wichtigste, zu gewinnen. Das habe ich heute gemacht", meinte Nadal zu seiner Leistung. 41 unerzwungene Fehler und sechs Doppelfehler waren ungewöhnlich für den 22-jährigen Mallorcaner. Aber er war froh, dass er seine besten Schläge ausgerechnet im wohl entscheidenden Tie-Break des dritten Satzes ausgepackt hat.
Auch Juan Martin del Potro und Andy Murray weiter
Die Reise um die Welt, zusätzlich verschärft durch den Olympia-Trip, hat er gut weggesteckt. "Wahrscheinlich ist es nicht der frischeste Moment meines Lebens, aber mir geht es gut", sagte Nadal, der sich heuer schon weit selbstbewusster der Presse stellt. Das weitere Viertelfinale bestreiten Wien-Starter Juan Martin del Potro (ARG-17), der mit dem Japaner Kei Nishikori ebenso wenig Aufhebens machte, wie in der Folge Melzer-Bezwinger Andy Murray (GBR-6) mit Stanislas Wawrinka (SUI-10). Beide siegten klar in drei Sets.
Sisters Act bei den Damen
Bei den Damen werden die Veranstalter die Ergebnisse mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen: Lachend, weil es erstmals seit dem Wimbledon-Endspiel wieder zu einem "Sisters Act" von Venus und Serena Williams kommt, weinend, weil es bereits im Viertelfinale passiert. Wimbledonsiegerin Venus ließ Agnieszka Radwanska aus Polen ebenso nur vier Games, wie ihre jüngere Schwester Serena der Französin Severine Bremond.
Die ehemaligen Weltranglisten-Ersten aus den USA treffen zum 17. Mal in ihrer Profi-Karrieren aufeinander. Zuletzt hatte vor zwei Monaten Venus mit einem 7:5,6:4 ihren fünften Wimbledon-Titel geholt. Insgesamt ist die Bilanz mit 8:8 ausgeglichen. Bei den US Open sicherten sich beide zwischen 1999 und 2002 jeweils zweimal den Titel.
Pennetta fordert Safina heraus
Das weitere Viertelfinale lautet Flavia Pennetta gegen Dinara Safina. Die als Nummer 16 gesetzte Pennetta ließ Amelie Mauresmo beim 6:3,6:0 überhaupt keine Chance und hat wie am Vortag Sybille Bammer erstmals das Viertelfinale eines Majors erreicht. "Natürlich bin ich sehr glücklich über dieses Turnier. Das hätte ich vor Turnierbeginn nie gedacht, dass ich so weit komme und diese Chance bekomme", freute sich die Italienerin. Programmgemäß wäre ihr im Achtelfinale allerdings die topgesetzte Ana Ivanovic gegenübergestanden, die aber bereits in Runde zwei ausgeschieden ist.
Ihre nächste Gegnerin, US-Open-Series-Siegerin Dinara Safina, beendete den Siegeslauf der Deutschen Anna-Lena Grönefeld mit einem 7:5,6:0. Damit ist Österreich in den Einzelbewerben heuer weiter gekommen als die Deutschen, Grönefeld war die letzte Vertreterin des DTB. Auch die Franzosen müssen bei Damen und Herren nach dem Ausscheiden von Monfils, Bremond und Mauresmo in der Runde der letzten acht zuschauen.
(apa/red)
