Für Bammer ist im Viertelfinale Endstation:
Zweisatzniederlage gegen Jelena Jankovic
- Arbeitstag nach neunzig Minuten und 1:6,4:6 vorbei
- 40 unerzwungene Fehler gegen Weltranglistenzweite

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Der Erfolgslauf von Sybille Bammer bei den US Open 2008 in New York ist im Viertelfinale beendet worden. Die 28-jährige Oberösterreicherin musste sich einer überlegenen Weltranglisten-Zweiten Jelena Jankovic nach exakt 1:30 Stunden mit 1:6,4:6 geschlagen geben. 40 unerzwungene Fehler von Bammer waren für ein Match gegen eine der Turnierfavoritinnen letztlich zu viel.
Mit einem Sieg hätte Bammer österreichische Tennis-Geschichte schreiben können, denn es hat noch keine Österreicherin in ein Major-Halbfinale geschafft. "Ich habe heute einfach viel zu viele unerzwungene Fehler gemacht, das war der Fakt", war sich Bammer des Grundes der Niederlage bewusst. "Es ist schon lange her, dass ich 40 unerzwungene Fehler in zwei Sätzen gemacht habe. Ich habe heute das Gefühl gehabt, ich muss mehr machen, weil ich so viel Zeit gehabt habe", meinte die beste Mama bei den US Open.
Jankovic gelang gleich zu Beginn ein Break und trotz eines sofortigen Rebreaks von Bammer zum 1:1 fiel wohl schon im dritten Game eine kleine Vorentscheidung zum Satzverlust. Im zehn Minuten langen Aufschlagspiel der Ottensheimerin wehrte diese insgesamt fünf Breakbälle ab, der sechste war dann zu viel. Und dann machte Jankovic zwei Games zu Null in Folge zum 4:1. Nach 34 Minuten hatte die Serbin Satz eins in der Tasche.
Doppelfehler zum Abschluss
Im zweiten Durchgang durchbrach Bammer den Aufschlag von Jankovic, vergab dann aber zwei Bälle zur 2:0-Führung. Ähnlich wie in Satz eins führte nach einem langen Service-Game Bammers der fünfte Breakball zum 1:1-Ausgleich. Bammer fightete nach einem 3:5 Rückstand zum 4:5 zurück, beendete dann aber beim ersten Matchball ihrer Gegnerin die Partie mit einem Doppelfehler selbst.
"Sybille hat leider teilweise versucht, Jankovic vom Platz zu schießen, was unmöglich ist. Da fehlen Sybille noch die Mittel dazu, und so ist sie ihr ins offene Messer gelaufen", lautete auch die Analyse von Coach Jürgen Waber. Bammer war natürlich enttäuscht: "Es ist schade, wenn man im Viertelfinale steht und seine Leistung nicht bringen kann." (apa/red)
