"Politik beiseitelassen": Obama und McCain werden gemeinsam 9/11-Drama gedenken
- Präsidentschaftskandidaten kommen in NY zusammen
- "Gemeinsam Amerikanern gedenken, die starben"

Die beiden US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain wollen für einen Tag ihre politischen Rivalitäten beiseitelassen und gemeinsam in New York an die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gedenken. Sie werden zusammen am kommenden Donnerstag an der Gedenkveranstaltung am Ground Zero teilnehmen, kündigten der demokratische Kandidat und sein republikanischer Rivale in einer ungewöhnlichen gemeinsamen Erklärung an.
Sie erinnerten daran, wie nach den Terroranschlägen vor sieben Jahren alle Amerikaner zusammenstanden. "Am Donnerstag werden wir die Politik beiseitelassen und gemeinsam an diese Einigkeit erinnern, den Amerikanern gedenken, die starben, und mit den Familien und Freunden trauern, die ihre Lieben verloren", heißt es in der Erklärung weiter. Bei den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York, das Pentagon und in Shanksville, wo ein Flugzeug nach Kämpfen zwischen Entführern, Besatzung und Passagieren abgestürzt war, kamen mehr als 3.000 Menschen ums Leben. (apa/red)
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