Angst vor neuen Wirbelstürmen in Karibik:
Bislang gibt es bereits über 160 Tote in Haiti
- Ausmaß des neuen Hurrikans "Ike" noch unbekannt
- Chaotische Zustände nach "Fay", "Gustav" & "Hanna"
·Hurrikan "Ike" fegt über die Golfküste
Bilder: Hinterlässt wilde Spur der Verwüstung
·Karibik: "Gustav" fordert fast 100 Tote
86.000 Häuser wurden
vom Hurrikan zerstört
·Hurrikan "Gustav" erreicht US-Golfküste
New Orleans: Staudämme
bisher noch unbeschädigt
·BILDER: "Gustav" zog
Spur der Verwüstung
Zerstörte Häuser und viele überflutete Gebiete
·SATELLITENBILDER: Angst vor "Gustav"
Hurrikan trifft nahe New Orleans auf US-Festland
·INFOGRAFIK: Weg von Hurrikan "Gustav"
Wirbelsturm steuert direkt auf New Orleans zu
·"The Big Easy": Alles über New Orleans
Teile der Stadt liegen unter dem Meeresspiegel
·Was Stärken von Hurrikans bedeuten
KLICKEN: Zerstörerische Kategorien von 1 bis 5
·Experte: Hurrikans werden immer stärker
Je wärmer das Meer, umso stärker der Sturm

In New Orleans strömen die "Gustav"-Flüchtlinge zurück in ihre verlassene Stadt, in der Karibik geht die Angst vor neuen Wirbelstürmen um. In Haiti starben bereits 61 Menschen durch Wirbelsturm "Hanna". Und die nächste Katastrophe bahnt sich bereits an. Über dem Atlantik entwickelte sich Wirbelsturm "Ike" auf seinem Zug Richtung Karibik zum Hurrikan der Kategorie vier auf der fünfstufigen Skala.
Wann und wo "Ike" auf Land treffen könnte, ist nach Angaben des US-Hurrikanzentrums noch nicht abzusehen. "Hanna" nimmt unterdessen Kurs auf den Südosten der USA. In Florida wird bereits vor gefährlichen Unterströmungen an der Küste gewarnt, die Schwimmer auf das offene Meer ziehen können.
Seit Mitte August sind in Haiti durch die Wirbelstürme "Fay", "Gustav" und "Hanna" mehr als 160 Menschen ums Leben gekommen. Gonaives, die drittgrößte Stadt im Zentrum des Landes, steht unter Wasser. "Im Moment ist es unmöglich, die Stadt zu betreten", sagte der Bürgermeister der Stadt 4.000 Menschen sollen in Notunterkünfte geflohen sein. Andere retteten sich auf die Dächer ihrer Häuser.
Rückkehr ohne Strom
In New Orleans wurde die massenhafte Rückkehr der vor Hurrikan "Gustav" geflüchteten Einwohner erwartet. Bürgermeister Ray Nagin hatte alle Straßensperren beseitigen lassen. Fünf Tage nach der Ankunft des Sturms in der Stadt gab es vielerorts noch keinen Strom. Insgesamt hatten am vergangenen Wochenende etwa 1,9 Millionen Menschen die Gefahrenzone an der US-Golfküste verlassen.
Die Heimkehrer erwarten beschädigte Häuser und Straßen, zerstörte Gärten, andauernde Stromausfälle sowie ein vielerorts nicht intaktes Abwassersystem. Allein in Louisiana waren dem Fernsehsender CNN zufolge noch mehr als eine Million Häuser ohne Strom. Es könne in manchen Orten Wochen dauern, bis alle Sturmschäden behoben seien, hieß es. Der Hurrikan "Gustav" hat insgesamt mehr als 90 Menschen den Tod gebracht. Die Schäden werden auf rund zehn Milliarden Dollar (6,9 Milliarden Euro) geschätzt. (apa/red)
Norbert Wicki14:21
Der Buwog-MythosDer Schweizer Vermögensberater hatte neben Grasser weitere Kontakte in Österreich
Wikileaks14:25
Rückschlag für AssangeGericht fällt Entscheidung: Internet-Aktivist darf nach Schweden überstellt werden
U-Ausschuss Korruption14:59
Eklat um Tetron-AktenInnenministerium vergaß auf Übermittlung. Befragungen bis auf Weiteres beendet
