Olympia beeinflusst Wahlen in Hongkong:
Demokraten leiden unter nationaler Welle
- Sonderverwaltungszone wählte ein neues Parlament
- Demokraten fürchten hohen Verlust an Sitzen

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Zum vierten Mal seit dem Ende der britischen Kolonialherrschaft in Hongkong 1997 haben die Bürger der Stadt ein neues Parlament gewählt. Zu entscheiden war über die Besetzung von 30 Mandaten in der Gesetzgebenden Versammlung. Die weiteren 30 Sitze werden von Interessengruppen wie Unternehmern und Ärzten bestimmt. Wahlberechtigt waren rund 3,4 Millionen Einwohner.
Im Mittelpunkt des Wahlkampfs standen diesmal nicht die Reformen für mehr Demokratie, sondern wirtschaftliche Sorgen wie Lohnentwicklung und Inflation. Die demokratischen Parteien erwarten, dass sie bis zu fünf ihrer bisher 26 Sitze verlieren könnten. Wenn es mehr sind, verlieren sie ihr Vetorecht im Parlament.
Die einstige britische Kronkolonie gehört seit 1997 als Sonderverwaltungszone zu China. Nach jahrelanger Kontroverse über die politische Verfassung des Territoriums wurde im vergangenen Jahr vereinbart, dass ab 2020 alle Abgeordneten frei gewählt werden sollen. Bereits ab 2017 soll der Verwaltungschef für Hongkong nicht mehr von der Regierung in Peking ernannt, sondern ebenfalls gewählt werden.
(apa/red)
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