OSZE-Beobachter in Georgien: Russland lässt internationaler Gemeinschaft gewähren
- 150 bis 200 Beobachter sollen entsandt werden
- Die EU fordert einen Abzug der russischen Truppen

·Zivile Mission der EU in Georgien ist nun fix
Gespräche mit Tiflis und Moskau noch notwendig
·EU-Außenminister beraten über Georgien
Steinmeier fordert ein Konzept zur Stabilisierung
·Georgiens Präsident als "politische Leiche"
Medwedew: Saakaschwili
"existiert für uns nicht"
·Georgien kappt die Leitung zu Russland
Diplomatische Beziehung vorerst abgebrochen
·Sicherheitsrat uneins über Kaukasus-Krise
Keine Verabschiedung einer UN-Resolution
·Moskau: Produkt
'krankhafter Fantasie'
Lawrow macht sich über EU-Sanktionspläne lustig
·Russen testen wieder Langstreckenraketen
"Routinetest" im Rahmen der Kaukasus-Krise
·Sowjet-Trauma
und Russophobie
Esten, Letten und Litauer fühlen sich nicht sicher
·Russlands Erklärung im genauen Wortlaut
"Ist einzige Möglichkeit, Menschenleben zu retten"
Die internationalen Konfliktbeobachter nahe der georgischen Region Südossetien werden nach Angaben der OSZE nicht behindert. Die rund 20 Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) könnten sich in der von Russland einseitig festgelegten Pufferzone frei bewegen, sagte der finnische Außenminister Alexander Stubb beim Treffen der EU-Außenminister im französischen Avignon. Russland sei inzwischen offener gegenüber der internationalen Gemeinschaft.
Die Sicherheitsorganisation von 56 Ländern will ihre Beobachtergruppe von ursprünglich neun Leuten in Georgien um 100 aufstocken. Russland hat die Pufferzone um die abtrünnige georgische Region nach dem Krieg Russlands und Georgiens um Südossetien einseitig geschaffen und begründet es damit, dass auf diese Weise ein Sicherheitsvakuum verhindert werden solle.
Russland hatte sich ursprünglich gegen Beobachter in dem Gebiet gesperrt, in dem es bei dem Krieg im August nach georgischer Darstellung zu Brandschatzungen und Plünderungen südossetischer Milizen gekommen war. Tausende Georgier flohen aus der Zone, nachdem sich die georgische Armee von dort nach heftigen Gefechten mit russischen Truppen zurückgezogen hatte.
Die EU fordert einen Abzug der russischen Truppen auf die Positionen vor dem Ausbruch des Krieges. Russland hat seit 1994 Soldaten in Abchasien und Südossetien als Friedenstruppen im Einsatz. Beide Regionen haben sich von Georgien losgesagt.
Die EU-Außenminister bereiten auf ihrem informellen Treffen zusätzlich den Einsatz ziviler Beobachter für Georgien vor, die den Waffenstillstand überwachen sollen. Die EU will Russland damit zum Abzug seiner Truppen bewegen.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
