Angezündete Jimi-Hendrix-Gitarre verkauft:
Höchstbieter blätterte 280.000 Pfund hin
- Instrument wurde erst im vergangenen Jahr entdeckt
- Gitarre 1967 nach London-Konzert in Brand gesteckt
Die erste Gitarre, die Rocklegende Jimi Hendrix auf der Bühne in Brand steckte, ist nun für 280.000 Pfund (rund 345.000 Euro) versteigert worden. Der erste Management-Vertrag der Beatles erzielte bei der Auktion von Rock-Memorabilia in einer Ost-Londoner Galerie 240.000 Pfund und lag damit 100.000 Pfund unter dem Schätzpreis.
Der Vertrag aus dem Jahr 1962 - als der wichtigste in der Musikgeschichte bezeichnet - trägt die Unterschrift der vier Beatles sowie ihres Managers Brian Epstein.
Hendrix hatte die Fender Stratocaster im März 1967 nach einem Konzert in London in Flammen gesetzt. Bandbegleiter löschten das Feuer, während der amerikanische Gitarren-Gott wegen leichter Verbrennungen behandelt wurde. Hendrix' Pressesprecher Tony Garland hob das Instrument in der Garage seiner Eltern in Ostengland auf. Hendrix war bekannt dafür, seine Gitarren in Brand zu stecken. Die nun nur gering über dem Schätzpreis versteigerte E-Gitarre war bis zum vergangenen Jahr unentdeckt geblieben.
Bei der Auktion wechselte zudem ein Notizbuch von Doors-Sänger Jim Morrison aus dem Jahr 1971 für 58.000 Pfund den Besitzer. Darin standen neben Liedtexten auch Morrisons letzte Gedanken, bevor er in Paris starb. (apa/red)
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