Prozess gegen Arzt aus Graz ist vertagt:
12 Fälle mit Verdacht auf Körperverletzung
- Auslöser: Bei Operation im Körper vergessene Tupfer
- Fortsetzung folgt vorausssichtlich erst im Oktober

Der Prozess gegen einen Grazer Brustkrebs-Spezialisten am Straflandesgericht wurde nach zwei Verhandlungstagen vertagt. Dem Arzt wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen sowie Beweismittelfälschung vorgeworfen. Der Mediziner hatte sich bisher nicht schuldig bekannt. Nun sollen weitere Zeugen geladen werden.
Der Staatsanwalt hatte zwölf Fälle angeklagt, die meisten Frauen erschienen auch, um vor Gericht auszusagen. Einige kamen nicht, teils weil sie zu krank sind oder auf Urlaub. Eine der Frauen ist mittlerweile verstorben. Nun will das Gericht noch die Aussage einer Patientin hören, deren Krankengeschichte offenbar im Nachhinein verändert worden ist, außerdem sollen noch Ärzte geladen werden. Der Prozess wird voraussichtlich im Oktober fortgesetzt. (apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
