Stockende Gewinn-Aussichten für Lenzing:
Nettogewinn stockt trotz Umsatz-Zuwachs
- Periodenüberschuss liegt bei 46,8 Millionen Euro
- Rekordergebnis des Vorjahres wird nicht erreicht

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Der börsenotierte oberösterreichische Faserhersteller Lenzing musste sich im ersten Halbjahr 2008 mit einem stagnierenden Nettogewinn begnügen. Der Periodenüberschuss legte mit 46,8 (46,1) Mio. Euro nur unmerklich zu, während der Umsatz um 17 Prozent von 587,5 auf 689,5 Mio. Euro stieg.
Für das Gesamtjahr bezeichnete es Lenzing angesichts des Marktumfelds als "eher wahrscheinlich, dass das Rekordergebnis des Vorjahres nicht erreicht wird" - "obwohl das Ergebnis für das Gesamtjahr 2008 auf dem sehr guten Niveau der letzten Jahre liegen" werde. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich im Halbjahr um acht Prozent von 66,7 auf 72,1 Mio. Euro, das EBITDA legte von 98,7 auf 107,3 Mio. Euro zu. Der Mitarbeiterstand betrug 5.952 (5.918).
Trübe Weltkonjunktur
Lenzing gab zwei Hauptursachen für die nach zwei Boomjahren eher gedämpften Aussichten an: Zum einen die erwartete Eintrübung der Weltkonjunktur, zum anderen neue Produktionskapazitäten, die in Asien noch heuer in Betrieb gehen werden und erstmals wieder Überkapazitäten im globalen Fasermarkt schaffen werden, so das Unternehmen.
(apa/red)

