Finalistin des Vorjahres verabschiedet sich:
Kusnezova scheidet in dritter Runde aus
- Meusburger-Bezwingerin schaltet Nummer drei aus
- Roger Federer un Djokovic siegen in drei Sätzen

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Nach dem Aus von Ana Ivanovic ist eine weitere Spielerin der Top 3 bei den US Open in New York ausgeschieden: Vorjahresfinalistin Swetlana Kusnezowa (RUS-3) musste sich Katarina Srebotnik (SLO-28) mit 3:6,7:6,3:6 geschlagen geben. Srebotnik hatte in Runde zwei Yvonne Meusburger eliminiert, sie trifft nun auf Patty Schnyder, die Paszek-Bezwingerin Magdalena Rybarikova (SVK) ausschaltete.
"Ich hatte Chancen, ich habe gekämpft, ich wollte das Match so sehr gewinnen, aber sie hat unglaublich gespielt", konstatierte Kusnezowa nach dem unerwarteten Aus. Der zweitbesten Serbin nach Ivanovic, die als Nummer zwei gesetzte Jelena Jankovic, blieb dieses Schicksal (vorerst) erspart, doch auch sie hatte gegen Zheng Jie aus China viel Mühe.
Nach einem fehlerreichen Match mit 14 (!) Breaks und einem 18-minütigen letzten Game schaffte sie nach Abwehr von sieben Breakbällen das 7:5,7:5. "Meine Mama sagt, es ist sehr stressig für sie, meine Matches anzusehen", sagte Jankovic. Nicht nur für sie. Gegen die immer stärker werdende Caroline Wozniacki aus Dänemark könnte im Achtelfinale das letzte Stündlein für die Weltranglisten-Zweite beim diesjährigen Turnier schlagen.
Federer nicht überzeugend
Titelverteidiger Roger Federer und Novak Djokovic kamen jeweils in drei Sätzen weiter, die Herren spielten erst die zweite Runde. Der als Nummer zwei gesetzte Schweizer besiegte den Brasilianer Thiago Alves mit 6:3,7:5,6:4, zeigte dabei allerdings nicht sein bestes Tennis. Nun trifft der zwölffache Grand-Slam-Sieger auf Radek Stepanek (CZE-28), dem er heuer in Rom im Viertelfinale unterlegen war.
Für Federer war es der 29. Sieg in Folge in Flushing Meadows, er bemüht sich um den fünften Titel in Folge. Er wäre der erste Mann seit Bill Tilden (USA/1924), dem dies bei den US Open gelingt. Federer war mit seinem Auftritt nicht unzufrieden. "Ich hatte heute am Netz ein bisschen Probleme, den Ball zu sehen, mit dem Publikum dahinter. Aber ich war nie wirklich in Gefahr", meinte Federer. (apa/red)
