Über 30 Todesopfer bei Erdbeben in China:
Zehntausende in Provinz Sichuan obdachlos
- Hunderte Menschen verletzt, 250.000 Häuser zerstört
- Erinnerungen an verheerendes Beben vom 12. Mai

·Erdbeben erschüttern
Java und Neuseeland
Keine schweren Schäden oder Verletzte gemeldet
Nach dem neuerlichen schweren Erdbeben im Südwesten Chinas haben die Rettungskräfte um 10.000 Zelte für die Obdachlosen gebeten. Die Zahl der Toten stieg unterdessen auf mindestens 36 an. Hunderte weitere Menschen wurden nach offiziellen Angaben verletzt, mehr als 250.000 Häuser zerstört.
Die meisten Menschen fielen dem Erdstoß der Stärke 6,1 in der Provinz Sichuan zum Opfer. Weitere Todesfälle wurden aus der Nachbarprovinz Yunnan gemeldet. Etwa 258.000 Häuser wurden zerstört, wie Xinhua unter Berufung auf das Ministerium für zivile Angelegenheiten berichtete. Rund 152.000 Menschen seien evakuiert worden, und Rettungseinsätze seien voll im Gange. 6.200 Zelte, 3.500 Decken und 25.000 Kilogramm Reis seien bereits ins Katastrophengebiet entsandt worden. Neben Wohnhäusern wurden den Angaben zufolge auch wichtige Brücken sowie drei Staudämme beschädigt.
Das Erdbeben der Stärke 6,1 erschütterte ein weites Gebiet um die Stadt Panzhihua im Südwesten von Sichuan. Am 12. Mai wurde die Provinz von einem Beben der Stärke 7,9 heimgesucht, dem unzählige schwere Nachbeben folgten. Dabei kamen fast 70.000 Menschen ums Leben, fünf Millionen wurden obdachlos.
(apa/red)
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