Britische Millionärsvilla völlig abgebrannt: Zwei Leichen Tage nach dem Brand entdeckt
- Vermutlich Hausbesitzer unter den Todesopfern
- Geschäftsmann hatte Schulden in Millionenhöhe

Nach dem rätselhaften Brand einer Millionärsvilla in Westengland hat die Polizei zwei Leichen in dem völlig zerstörten Gebäude gefunden. Ob es sich bei den Toten um den seit Tagen vermossten Geschäftsmann Christopher Foster, seine Frau Jill oder die 15 Jahre alte Tochter Kirstie handelt, war zunächst unklar.
Das herrschaftliche Haus bei Maesbrook in der Grafschaft Shropshire ist völlig ausgebrannt. Die Polizei geht von Feuerlegung aus. Die Ermittler hatten die Leichen im Hauptgebäude des millionenschweren Anwesens gefunden. In einem angrenzenden Pferdestall, der ebenfalls ein Raub der Flammen wurde, waren zuvor die Kadaver von drei Hunden und drei Pferden entdeckt worden.
Das letzte Mal lebend war die Familie bei einem Grillfest mit Freunden gesehen worden. Vor dem Fund der Leichen war spekuliert worden, dass sich Foster wegen Finanzschwierigkeiten absetzen wollte.
Foster war zu seinem Vermögen gekommen, weil er Dämmstoffe für Ölplattformen herstellte. Doch seine Firma Ulva wurde im vergangenen Jahr aufgelöst, Klagen von Lieferanten waren angeblich anhängig. Foster soll auch Steuerschulden von umgerechnet fast einer Million Euro gehabt haben.
(apa/red)
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