Sechs mutmaßliche Attentäter in China getötet: Nach einigen Anschlägen in Xinjiang
- Uiguren klagen über Unterdrückung durch Regierung
- Wollten während Olympia Aufmerksamkeit erregen

·China: Ausländische Tibet-Aktivisten frei
Zur Vermeidung von noch
mehr schlechter Presse
·Journalisten üben scharfe Kritik an China
Gewalt und Schikanen gegen Berichterstatter
·Korrespondenten in Peking misshandelt
Polizisten griffen bei Pro-
Tibet-Aktion hart durch
·Proteste gegen China
überschatten Olympia
Tibet-Aktivisten benützen Spiele als große Bühne
In der chinesischen Provinz Xinjiang sind mindestens sechs mutmaßliche Aufständische von Polizisten getötet worden. Chinesische Sicherheitskräfte töteten in einem Kornfeld in der Präfektur Kashgar die Männer, die sich mit Messern ihrer Festnahme widersetzten. Ihnen wird vorgeworfen, an einem Anschlag im August beteiligt gewesen zu sein.
In der vorwiegend von muslimischen Uiguren bewohnten autonomen Provinz im Westen Chinas hat es in den vergangenen Monaten verstärkt gewaltsame Auseinandersetzungen gegeben. Bei dem schwersten Anschlag wurden am 4. August in Kashgar 16 Polizisten getötet, sechs Tage später starben bei einem Attentat auf eine Polizeistation zehn Angreifer und ein Sicherheitsbeamter.
Unter den 8,3 Millionen muslimischen Uiguren mehren sich in jüngster Zeit die Klagen über eine Unterdrückung durch die kommunistische chinesische Herrschaft. Grund für die Zunahme der Gewalt könnte nach Ansicht von Experten sein, dass nach Unabhängigkeit strebende Gruppen während der Olympischen Spiele in Peking auf die Probleme in Xinjiang aufmerksam machen wollten.
(apa/red)
Kinderschänder07:53
33 FestnahmenErmittlungen führen zu groß angelegter Aktion gegen mutmaßliche Pädophile
Weltnichtrauchertag 201208:03
38 Prozent rauchenUmfrage in Österreich: Ein Drittel davon greift regelmäßig zum Glimmstengel
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
