Unglücksjet hatte die Umkehrschub aktiv:
Grund für Aktivierung bleibt völlig unklar
- Erste Untersuchungen deuten auf Schubumkehr hin
- Erster Überlebender aus dem Krankenhaus entlassen
·Dritter Zwischenfall bei Spanair-Flug
Nach Todesflug musste wieder Flieger notlanden
·Identifizierung der Opfer verzögert sich
Flugzeugkatastrophe in Madrid fordert Experten
·Spanien trauert um Madrider Todesopfer
PLUS: Erneuter Zwischen-
fall mit Spanair-Flugzeug
·Weiterer Zwischenfall
mit Spanair-Maschine
Jet muss wegen Defekts auf Malaga notlanden
·Trauer und Entsetzen
nach Airline-Unglück
BILDER der Katastrophe am Madrider Flughafen
·Flug-Katastrophen bei Start und Landung
Chronologie zu Unfällen der vergangenen Jahre

Ein Triebwerk der in Madrid verunglückten Spanair-Maschine war auf Umkehrschub geschaltet. Dies fanden technische Experten nach spanischen Presseberichten bei ersten Untersuchungen an den Überresten des Flugzeugwracks heraus. Es sei allerdings völlig unklar, wie dieser Mechanismus aktiviert worden sei, berichteten die Zeitung "El País" und "El Mundo".
Der Umkehrschub dient dazu, ein Flugzeug zu bremsen, und kann nur eingeschaltet werden, wenn eine Maschine sich am Boden befindet. Der zweistrahlige Jet der spanischen Fluggesellschaft Spanair war unmittelbar nach dem Start auf dem Madrider Flughafen abgestürzt. Dabei kamen 154 Menschen ums Leben. 18 Insassen überlebten mit teilweise schweren Verletzungen.
Ein erster Überlebender konnte aus dem Krankenhaus entlassen werden. Dabei handelte es sich um einen sechsjährigen Buben, der bei dem Unglück seine 16 Jahre alte Schwester verlor.
(apa/red)
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