Dienstag, 26. August 2008

Dritter Zwischenfall bei Spanair-Flug: Nach Todesflug musste wieder Flieger notlanden

  • Probleme mit Kommunikationssystem des Flugzeugs
  • PLUS: Identifizierung der 154 Toten verzögert sich

Wenige Tage nach dem Flugzeugunglück von Madrid mit 154 Todesopfern hat ein weiterer Zwischenfall die Passagiere an Bord eines Spanair-Flugs in Angst und Schrecken versetzt. Eine mit 158 Menschen besetzte Maschine musste kurz nach dem Start im südspanischen Granada offenbar wegen technischer Probleme umkehren. Bereits zuvor musste ein Spanair-Flugzeug wegen technischer Probleme eine außerplanmäßige Landung in Malaga einlegen.

Der Flug JK6621 hatte Barcelona als Ziel. Das Flugzeug vom Typ McDonnell Douglas MD-83 gehörte nach Angaben von Spanair der Gesellschaft Swiftair, der Flug wurde aber von einer Spanair-Besatzung durchgeführt. Passagiere berichteten, der Pilot habe erklärt, Probleme mit dem Kommunikationssystem des Flugzeugs hätten die Notlandung nötig gemacht.
(apa/red)

26.8.2008 10:21