Inzest-Opfer gehen ab Montag zur Schule: Polizei ruft zu Zurückhaltung der Medien auf
- Sollte Sicherheit nicht gewährleistet sein - Abbruch
- Elisabeth F. lehnt Untersuchung durch Psychiaterin ab

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Schweigen die Kinder aus
Angst vor den Medien?
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Verfahren gegen Josef F. wird drei Tage dauern
·Inzest-Fall: Kinder bekommen Unterricht
Verbesserter Zustand der 19-jährigen Tochter
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Der Keller im Horror-Haus
in der news.at-Animation
·Die BILDER vom Verlies in Amstetten
Hier mussten Elisabeth F. und ihre Kinder leben
·NEWS: Josef F. ein Serienverbrecher?
Ungelöste Kriminalfälle werden neu überprüft
·Wachpersonal gegen
Paparazzi verstärkt
Nach brutaler Attacke auf
einen Sicherheitsmann
·"Rosemarie F. eine anspruchslose Frau"
NEWS: Psychiater Haller über eine zerstörte Seele
Drei vom Missbrauchs-Fall in Amstetten betroffene Kinder sollen ab Montag wieder die Schule besuchen. Dabei dürfte es sich um jene Opfer handeln, die vor Bekanntwerden des Verbrechens beim Tatverdächtigen Josef F. und dessen Ehefrau gelebt haben.
Nähere Details wurden auf Rücksicht auf die Opfer nicht genannt. Lengauer ersuchte die Medien um entsprechende Zurückhaltung und appellierte, einen "Ansturm" zu unterlassen. "Sollte die Sicherheit der Kinder nicht mehr gewährleistet sein", müsse der Schulversuch abgebrochen werden, so Lengauer. Der "Kurier" berichtete zudem, dass die 42-Jährige eine Untersuchung durch eine Psychiaterin, die für ein Gutachten nötig sei, ablehne.
Am 27. April war in Amstetten bekanntgeworden, dass der 73-jährige Josef F. seine Tochter Elisabeth 24 Jahre lang in einem Verlies eingesperrt und sexuell missbraucht haben soll. Während der Gefangenschaft habe der Mann mit der heute 42-Jährigen sieben Kinder gezeugt. Eines von ihnen sei nach der Geburt gestorben, das tote Baby habe der 73-Jährige angeblich in einem Holzofen verbrannt. F. war weitgehend geständig, er befindet sich in Untersuchungshaft. Vermutlich im Herbst soll Anklage gegen den Tatverdächtigen eingebracht werden, ein Prozess noch heuer stattfinden.
(apa/red)
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