Obersteirer krachte mit seinem Pkw in Zug:
37-Jähriger blieb vollkommen unverletzt
- Maispflanzen versperrten Sicht auf nahenden Zug
- Mann fuhr ohne abzubremsen auf Bahnübersetzung

Ein 37-jähriger Obersteirer ist mit seinem Pkw an einer Eisenbahnkreuzung im oststeirischen Sebersdorf (Bezirk Hartberg) ungebremst in einen Zug gekracht. Wie die Sicherheitsdirektion Steiermark mitteilte, ist dem Mann nichts passiert. Er selbst verständigte die Polizei.
Der Mann aus dem obersteirischen Bezirk Leoben war kurz auf der Landstraße L435 unterwegs. Wegen hoch neben der Bahntrasse auf einem Acker wachsenden Maispflanzen dürfte der Mann den kommenden Zug nicht wahrgenommen haben. Obwohl die Kreuzung durch Andreaskreuze und eine Stopptafel gekennzeichnet ist, fuhr der Mann ohne abzubremsen weiter. Im selben Augenblick wie der Pkw passierte auch der Zug die Bahnübersetzung. Das Auto krachte in die Seite des Zuges und wurde zurückgestoßen.
Der Lenker blieb glücklicherweise unverletzt. Nachdem er die Polizei verständigt hatte, wurde der Zug im Bahnhof Fehring genauer untersucht. Außer einigen leichten Beschädigungen an der Seite der Lok - und dem Kennzeichen des Obersteirers - wurde aber nichts gefunden.
(apa/red)
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