Energiepreise weiter in die Höhe geklettert:
Kosten für Haushalte im Juli stark gestiegen
- Diesel binnen der Jahresfrist um 36 Prozent teurer
- Benzin hingegen gegenüber Vormonat etwas billiger

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Nach einer rasanten Energiepreis-Verteuerung im Juni um 19 Prozent für Haushalte im Jahresabstand hat sich der Anstieg im Juli etwas verlangsamt. Binnen Jahresfrist kostete Energie für private Haushalte um 16,2 Prozent mehr, wobei sich im Monatsabstand eine Erhöhung um 0,3 Prozent ergab. Zum Vergleich: Das allgemeine Preisniveau laut VPI lag im Juli um 3,8 Prozent über Vorjahr.
Normal- und Superbenzin verbilligten sich im Juli gegenüber dem Vormonat Juni um je 0,8 Prozent, doch stieg der Dieselpreis um 1,5 Prozent. Im Jahresvergleich verteuerte sich Normalbenzin um 14,6 Prozent, Superbenzin um 13,5 Prozent und Diesel sogar um 36 Prozent.
Der Strompreis stieg im Monatsabstand um 0,6 Prozent und im Jahresvergleich um 1,3 Prozent, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur publizierten Energiepreisindex für Juli hervor.
Neue Rekordhöhen für Rohöl
Der Heizöl-Preis blieb im Juli gegenüber dem Vormonat Juni unverändert, lag aber um 51,3 Prozent über dem Jahr davor. Feste fossile Brennstoffe verbilligten sich im Monatsabstand um 0,6 Prozent und im Jahresabstand um 0,8 Prozent. Der Brennholzpreis, der gegenüber Juni um 1,1 Prozent sank, verringerte sich im Abstand eines Jahres - Holzbriketts verbilligten sich um 4,7 bzw. 10,7 Prozent.
Der Gaspreis blieb im Monatsabstand unverändert, stieg aber zum Vorjahr um 0,8 Prozent. Der Fernwärme-Preis erhöhte sich zum Vormonat um 0,4 Prozent und im Jahresabstand um 2,4 Prozent.
Der Preis der für Europa maßgeblichen Rohölsorte UK-Brent erklomm im Juli neue Rekordhöhen. Im Durchschnitt kostete ein Fass (je 159 Liter) 133,65 US-Dollar (derzeit 90,89 Euro), so die Energieagentur. (apa/red)
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