Deutsche Kanuten schwimmen derzeit auf Erfolgswelle: Vier Medaillen an einem Tag
- Kajak-Vierer der Frauen und Männer-Zweier siegreich
- Siege für Ungar Sandor Vajda und Briten Brabants

Deutschlands Kanuten haben bei den Olympischen Spielen in Peking gleich vier Medaillen (zweimal Gold, je einmal Silber und Bronze) gewonnen. Der deutsche Kajak-Vierer der Frauen verteidigte seinen Olympiasieg von 2004 über die 500-m-Distanz mit Erfolg und distanzierte Ungarn und Australien auf die Plätze. Es war bereits die vierte olympische Goldmedaille für den Deutschen Kanu-Verband in dieser Bootsklasse in Serie.
Ebenfalls siegreich blieb der deutsche Kajak-Zweier mit Andreas Ihle und Martin Hollstein über 1.000 Meter. Das Duo setzte sich nach einem energischen Schlusssprint überlegen vor den Dänen Kim Wraae Knudsen/Rene Holten Poulsen und den Italienern Andrea Facchin/Antonio Scaduto durch. Im Canadier-Zweier-Bewerb über 1.000 m holten Christian Gille/Tomasz Wylenzek Silber hinter den Weißrussen Andrej Bahdanowitsch/Alexander Bahdanowitsch. Wylenzek erlitt nach dem Rennen einen Kreislaufkollaps und wurde in ein Spital gebracht.
Zudem holte Deutschlands Kajak-Vierer der Männer (Lutz Altepost/Norman Bröckl/Torsten Eckbrett/Björn Goldschmidt) Bronze über 1.000 Meter. Der Sieg ging an Weißrussland, Silber an die Slowakei. Den Canadier-Einer-Bewerb über 1.000 m gewann der Ungar Attila Sandor Vajda überlegen vor dem spanischen Athen-Olympiasieger David Cal und dem Kanadier Thomas Hall. Im 1.000-m-Kajak-Einer-Bewerb triumphierte der Brite Tim Brabants vor dem norwegischen Titelverteidiger Eirik Veraas Larsen und dem Australier Ken Wallace.
(apa/red)