Siebenkampf-Silber unrechtmäßig erhalten:
Blonska muss ihre Medaille wieder abgeben
- Athletin suspendiert und von Olympia ausgeschlossen
- Wiederholungstäterin erwartet lebenslange Sperre

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Siebenkampf-Zweite Ludmilla Blonska wegen Dopings von den Sommerspielen in Peking ausgeschlossen. Nach einer Anhörung vor der IOC-Disziplinarkommission wurde Blonskas Siebenkampf-Ergebnis annulliert, sie muss ihre Silbermedaille und ihre Olympia-Akkreditierung zurückgeben. Der 30-jährigen Ukrainerin war die Einnahme von Methyltestosteron nachgewiesen worden. Auch gegen Ehemann und Trainer Sergij Blonskij behielt sich das IOC Sanktionen vor.
Weitere Schritte gegen die Ukrainerin obliegen dem Leichtathletik-Weltverband IAAF. Blonska muss nach einer Dopingsperre 2003 als Wiederholungstäterin mit einer lebenslange Sperre rechnen. Hinter Siegerin Natalija Dobrinska (UKR) rückt Hyleas Fountain (USA) auf den Silberrang vor, die Russin Tatjana Tschernowa erbt Bronze.
(apa/red)