Olympia 2008

Alle Kanäle  

19.8.2008 07:25

"Finale Furioso" & Vorgeschmack auf 2012:
Abschlussfeier mit David Beckhams Glamour

  • Fußball-Star als Repräsentant der Spiele in London
  • Letzte "Party" in Peking ohne vorherige Generalprobe

Die große Schlussfeier der Olympischen Spiele am Sonntag in Peking mit Fußballstar David Beckham als Repräsentant des nächsten Gastgebers London 2012 wird ohne Generalprobe stattfinden. Das spektakuläre Olympia-Finale im Nationalstadion beginnt nur acht Stunden nach dem Ende des Marathons der Männer im "Vogelnest", so dass nur wenig Zeit für die Vorbereitungen bleibt, wie chinesische Zeitungen berichteten. Unter anderem werden 350 Kungfu-Kämpfer und 60 chinesische Geigenspielerinnen auftreten. Sie werden an anderer Stelle für ihren großen Auftritt proben.

In dem achtminütigen Teil für die Londoner Olympia-Organisatoren soll Fußballer Beckham Lust auf die Spiele in vier Jahren in der britischen Hauptstadt machen. Er soll auf dem Dach eines roten Doppeldeckerbusses durch das Stadion fahren. Der 33-Jährige wird nach britischen Medienberichten auch einen Fußball in die Menge der 91.000 Zuschauer kicken. Der frühere Gitarrist von Led Zeppelin, Jimmy Page, soll mit Popstar Leona Lewis ein Duett singen. Auch Hunderte britischer Tänzer - Ballett und Break-Dance - werden in Anwesenheit des britischen Premierministers Gordon Brown den London-Countdown einläuten.

Übergabe der Olympia-Flagge
Londons Bürgermeister Boris Johnson wird die olympische Flagge von Jacques Rogge, dem Vorsitzenden des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), entgegennehmen. "Wir wollen in der Abschlussfeier eine glückliche Atmosphäre schaffen", sagte der chinesische Starregisseur Zhang Yimou, der bereits die von zwei Milliarden Zuschauern weltweit im Fernsehen verfolgte spektakuläre Eröffnung inszeniert hatte, der Pekinger Zeitung "Xinjingbao". Es solle Abschied genommen und das Versprechen auf ein Wiedersehen in vier Jahren gegeben werden.

"Wettermacher" wieder im Einsatz?
Wie schon bei der Eröffnungszeremonie, als Chinas "Wettermacher" in ihrem bisher größten Einsatz ein drohendes Gewitter verhindern mussten, ist Regen für die Schlussfeier wieder die größte Gefahr. Teile der Zeremonie müssten verändert oder ausgelassen werden, falls es regnen sollte, schrieb die "Xinjingbao". (apa/red)

19.8.2008 07:25
[an error occurred while processing this directive]

zurück zur Startseite