Andi Ivanschitz bleibt vorerst ÖFB-Kapitän:
Karel Brückner schiebt Entscheidung auf
- Manninger derzeit Einser-Goalie der Mannschaft
- Endgültige Entscheidung erst zu Beginn der WM-Quali

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Brückner nominiert den
'Rebell' vs. Italien nach
Andreas Ivanschitz ist der Kapitän und Alexander Manninger der Einser-Goalie der österreichischen Nationalmannschaft - allerdings nur im Testspiel am Mittwoch gegen Italien. "Gegen Italien bleibt Ivanschitz Kapitän. Bei unserer nächsten Zusammenkunft (Anm.: Anfang September) werden wir diese Frage lösen", sagte Teamchef Karel Brückner.
Nicht nur der künftige Träger der ÖFB-Schleife, sondern auch der langfristige Stamm-Tormann dürfte noch nicht feststehen. Erst unmittelbar vor dem ersten EURO-2008-Spiel hatte sich Jürgen Macho gegen Manninger durchgesetzt und danach ein fehlerloses Turnier gespielt, nun steht möglicherweise eine neue Goalie-Diskussion bevor. "Wir haben mit Manninger und Macho zwei sehr gute Tormänner, leider ist Macho noch verletzt. Es ist schwer für mich, jetzt zu sagen, wer die Nummer eins ist, dazu muss ich die Situation noch ein wenig kennenlernen", sagte Brückner.
Neben Macho muss der 68-Jährige bei seinem Debüt auf der ÖFB-Trainerbank auch auf die verletzten Ümit Korkmaz und Rene Aufhauser verzichten. "Wir haben einen starken Kader, schade, dass Aufhauser und Korkmaz fehlen. Beide gehören meiner Meinung nach zum Kader."
Ebenfalls zum Aufgebot zählt nun doch Marc Janko, der so wie Aufhauser-Ersatz Paul Scharner am Sonntag überraschend nachnominiert wurde. Die Verwunderung über den Zeitpunkt der Einberufung des Salzburg-Stürmers kann Brückner nicht verstehen. "Ich sehe ihn in guter Form. Dass er nachnominiert wurde, ist kein Problem, sondern normal. Ich mache auch manchmal erst nach dem letzten Training die Aufstellung für das Spiel."
Startformation erst am Spieltag
Die Anfangsformation für das Duell mit dem regierenden Weltmeister wird der Teamchef seinen Spielern erst am Spieltag um circa 17.00 Uhr mitteilen. Entscheidungsgrundlage sind dabei vor allem seine Eindrücke aus den drei Einheiten vor dem Anpfiff am Montagnachmittag, Dienstagabend und Mittwochvormittag. "Es ist wichtig für mich, die Spieler im Training zu sehen", betonte Brückner, nach dessen Angaben die Italiener mit einem "unangenehmen" 4-3-2-1- oder 4-3-1-2-System spielen werden. "Aber wir müssen ohnehin auf unser Spiel schauen."
(apa/red)
