Zwischenfall bei EUFOR-Einsatz im Tschad: Österreichische Soldaten unter Beschuss
- Bei Routine-Patrouille eröffneten Räuber das Feuer
- Vorfall forderte keine Verletzten oder Sachschaden

In einen glücklicherweise ohne Verletzte und Sachschäden abgegangenen Schusswechsel sind österreichische Soldaten der EU-Schutztruppe EUFOR vergangene Nacht im zentralafrikanischen Tschad verwickelt worden
Die Soldaten waren nach Angaben des Streitkräfteführungskommandos im Zuge einer routinemäßigen Patrouille im Raum östlich von Abeche in der Nacht auf verletzte einheimische Zivilisten getroffen, die nach eigenen Angaben von Räubern überfallen und angeschossen worden waren. Als die Soldaten tatsächlich in der Umgebung auf Fahrzeuge und mehrere Personen stießen, eröffneten diese das Feuer. Die Österreicher schossen zurück, bei dem Schusswechsel wurden aber laut Bundesheer keine Soldaten verletzt, es kam auch zu keinen Sachschäden. Der Vorfall wird nun von der EUFOR untersucht. (apa/red)
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