NEWS-exklusiv: Elisabeth Fritzl wird nun noch einmal psychiatrisch untersucht
- Star-Gutachterin wurde mit der Expertise beauftragt
- Soll klären, ob es lebenslange Folgeschäden gibt

·Selbstgestaltetes Bild und Geschenkkorb
Inzestfall: Ganze Familie bedankte sich bei Polizei
·NEWS: Neue Details im Inzest-Fall Josef F.
Verlies hätte sich nicht automatisch geöffnet
·24 Jahre lang führte Täter ein Doppelleben
NEWS: Wie abnorme Fantasien wahr wurden
Wie NEWS in seiner aktuellen Ausgabe exklusiv berichtet, hat das Gericht jetzt im "Inzestfall von Amstetten" noch ein Gutachten angeordnet: Schon demnächst soll Elisabeth Fritzl - die 24 Jahre lang von ihrem eigenen Vater in einem Kellerverlies in dessen Haus eingesperrt gewesen, von ihm immer wieder missbraucht worden war und in der Gefangenschaft sieben Kinder gebar - von der renommierten Psychiaterin Sigrun Roßmanith eingehendst untersucht werden.
Die Expertin soll dabei feststellen, ob die nunmehr 42-jährige Frau durch die Jahrzehnte lange sexuelle Gewalt, die ihr durch Josef Fritzl angetan worden ist, psychisch derartige Schäden erlitten hat, dass sie ihr ganzes weiteres Leben an Folgeschäden der grauenhaften Taten leiden wird. Ist dies der Fall (was schon vor Vorliegen der Expertise anzunehmen ist), könnte der Inzestvater wegen "schweren Missbrauchs mit Dauerfolgen" beschuldigt und damit zu zwanzig Jahren Haft verurteilt werden.
Fakt ist: Seit Fritzls Verhaftung sucht die Staatsanwaltschaft fieberhaft nach für den Mann passende Anklagepunkte - für die eine seinem Verbrechen entsprechenden Strafhöhe angesetzt ist. Denn der bloße Vorwurf wegen Entführung, Nötigung und Vergewaltigung brächte ihn maximal für 15 Jahre hinter Gitter.
Lesen Sie die ganze Story im aktuellen NEWS 33/08!
