Donnerstag, 14. August 2008

NEWS Zukunftsserie: Lifestyle der Zukunft - Teil 5 zu den wichtigsten Fragen der Zukunft

Stellen Sie sich vor, dass der Stromzähler Ihre Waschmaschine dann aktiviert, wenn der Strom am wenigsten kostet.

Stellen Sie sich vor, Ihr Haus sagt Ihnen beim Verlassen, ob alle Fenster und Türen geschlossen sind und keine unnötigen Lichter brennen.

Und stellen Sie sich nun vor, dass Sie beim zu Bett gehen mit einem einzigen Knopfdruck das ganze Haus in den Schlafmodus (Alarm ein, Stromnetz freischalten, etc.) herunterfahren können.

Zukunftsweisendes Design

Dynamische Architektur von morgen

Innovative Hausgestaltung

Strategien der Nachhaltigkeit

Modernste Technologien

Archiktektonische Lösungen zur Populationsproblematik

Expertenmeinung zur Zukunft der Versorgung

Software für avantgardistische Hausbauer

Pilotprojekte der Zukunftshäuser

Modernste Technik im Hausbau

Intelligentes Wohnen schon heute


Wer intelligent wohnt, hat es besser: Das Haus der Zukunft bietet je nach Bedarf Erleichterungen und Unterstützung an. Dort, wo sie benötigt wird. Einfach und unkompliziert.
Sparsam und bezahlbar. Das ist das Ziel, und dafür forschen die Institute der Fraunhofer Gesellschaft zusammen mit ihren Industriepartnern. Vertreter der HTA Luzern besuchten das inHaus-Innovationszentrum in Duisburg. Und wollen nun ein ähnliches Projekt in der Schweiz starten.

Eine Reihe von modernen Zukunftshäusern, die mithilfe innovativer Ideen der Forscher eine Zukunft mit mehr Lebensqualität durch modernste Technik verspricht.

Wie normales Einfamilienhaus, und doch ganz anders
Achtung: Ein Zukunftshaus sieht aus wie ein normales Einfamilienhaus. Ist es aber nicht. Alles nur Tarnung. Der alte Q hätte seine helle Freude daran. Dieser kauzige Bastler hat schon sprechende und ferngesteuerte Autos für den britischen Geheimagenten James Bond
gebaut. Alles nur Filmtricks. Doch dieses Haus spricht wirklich und lässt sich fernsteuern. Und wenn es sein muss, steuert es sich sogar selbst.

Eines dieser intelligenten Häuser, von seinen Erbauern kurz „inHaus“ genannt, steht auf dem Gelände der Universität Duisburg. Der dazugehörige Q heißt Victor Grinewitschus. Kein verschrobener Erfinder, sondern ein Wissenschaftler in Anzug und Krawatte. Projektleiter bei der Fraunhofer- Gesellschaft. „Wenn die Bewohner schlafen, überwacht das Haus Puls,
Blutdruck und Bewegungen. Wenn sie das Haus verlassen, kontrolliert es: Fenster zu? Licht aus? Herd aus? Und schaltet den Herd notfalls aus“, erläutert Grinewitschus das Können des mit modernster Technik bestückten Gebäudes.

Haus der Zukunft
Spielereien für reiche Eigenheimbesitzer? Vereinzelt sicherlich. Aber der eigentliche Sinn liegt woanders. Vier große deutsche Sozialunternehmen haben das erkannt und die Firma Ambient Assisted Living (AAL) gegründet. „Die Technik kann älteren, pflegebedürftigen und behinderten Menschen helfen, selbstbestimmt zu leben“, sagt AAL-Geschäftsführer Udo Gaden. Seine Firma macht die Fraunhofer-Technik aus dem intelligenten Haus nutzbar unter anderem für Pflege- und Reha-Einrichtungen.

Zum Beispiel in Duisburg: Dort leben demenzkranke Senioren in einer Wohngemeinschaft. Einige von ihnen sind orientierungslos. Trotzdem bleiben die Türen offen. Denn das Haus merkt, wenn ein Bewohner es verlässt, und benachrichtigt sofort einen Betreuer telefonisch.
„Für die Senioren bedeutet das mehr Freiheit und Lebensqualität“, sagt Udo Gaden. Darüber hinaus erledigt die Software einen Teil der aufwändigen, gesetzlich vorgeschriebenen Pflegedokumentation. „Den Betreuern bleibt mehr Zeit für die Menschen“, fasst Gaden zusammen.

Per Knopfdruck einen Betreuer erreichen
Eines der vier Sozialunternehmen, die Ambient Assisted Living gegründet haben, ist die Kölner JG-Gruppe, katholische Holding von bundesweit 16 Einrichtungen mit dem Schwerpunkt der Betreuung körperbehinderter Menschen. „Wenn wir neue Häuser bauen, gilt der Standard: Sie müssen mit der AAL-Technik ausgerüstet werden können“, sagt JG- Geschäftsführer Dr. Fritz Krueger.

Zum Beispiel im Josefsheim Bigge, einem Unternehmen der JG-Gruppe. Dort wurde jetzt das Haus Angelika eingeweiht. Ein Haus für Menschen mit Spina bifida und Hydrocephalus, fertiggestellt Ende 2007. Die Menschen, die hier wohnen, können per Knopfdruck jederzeit einen Betreuer erreichen. Der meldet sich sofort telefonisch und kann nachfragen, was los ist. Darüber hinaus bekommt jeder Bewohner, der dies wünscht, einen eigenen Internetzugang. Alle weiteren Wohnhäuser des Josefsheims werden bis zum Sommer mit dieser Technik nachgerüstet.

Halbes Labor
Zum zweiten „inHaus“ wird das Haus Angelika damit noch nicht. Denn das intelligente Haus in Duisburg ist halb Forschungslabor und halb Ausstellung. Hier sehen Besucher, was technisch möglich ist. Der demografische Wandel in den kommenden Jahrzehnten wird die Nachfrage nach Technik erhöhen, die pflegebedürftigen Personen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Da ist sich AAL-Geschäftsführer Udo Gaden sicher.


Innovative Produkte peppen jedes Haus jetzt schon auf

Einfache Bedienung von komplexen Systemen: Bei der Konzeption des neuen Gira Interfaces standen hohe Bedienerfreundlichkeit, schnelle Orientierung und ein visuell ansprechendes Informationsdesign im Vordergrund. Alle Funktionen, die über den Gira HomeServer 3 gesteuert werden, sind nun innerhalb von zwei Ebenen erreichbar. Den schnellen Zugriff gewährleistet eine verständliche und intuitive Menüführung.

Die Geräte, die zur Gebäudesteuerung über den Gira HomeServer 3 eingesetzt werden können, präsentieren sich nun durchgängig im einheitlich strukturierten Interface-Design, egal ob ein Gira/Pro-face ServerClient 15, ein Laptop, PDA oder ein SmartPhone wie z. B. das iPhone im Einsatz ist.

Die Bedienoberfläche wurde für die unterschiedlichen Bildgrößen der Medien optimiert. So ist die Benutzeroberfläche bei großen Bildschirmdiagonalen wie z. B. beim Gira/Pro-face ServerClient 15 in drei Bereiche geteilt, was eine ausgesprochen komfortable Bedienung garantiert. Individuelle Anpassungen an die Bedürfnisse der Nutzer sind möglich im Bereich der Farbgebung und der Einbindung von individuellen Hintergrundbildern. Die Menüpunkte „Favoriten“ und „MyTouch“ berücksichtigen das jeweilige Nutzerverhalten und lassen sich individuell anpassen.


Besondere Funktionen:

Die Funktions-Anzeige
Auf einen Blick sind die Geräte innerhalb eines Raumes und deren Status erkennbar. Alle Funktionen können direkt aus dieser Anzeige heraus bedient werden.

Pop-up-Fenster
Detailinformationen und Bedienelemente öffnen sich nicht in einer weiteren Ebene, sondern in einem Pop-up über der Listenansicht. Das gewährleistet eine übersichtliche Bedienung.

Favoriten
Ein Sammelbecken für die meistgenutzten Einstellungen bietet der Menüpunkt „Favoriten”. Hier können z.B. Lichtszenen oder vielgenutzte Funktionen abgelegt werden.

MyTouch
Ein individueller Startbildschirm bietet die Möglichkeit, sich ein eigenes Hintergrundbild einzurichten und zusätzlich eine häufig genutzte Funktion zentral zu platzieren.

Diagramme
Die Erfassung und Auswertung von Verbrauchsdaten funktioniert mit Hilfe von Diagrammen. Verschiedene Werte können nach Jahr, Monat, Woche, Tag und Stunde angezeigt werden.

Kameras
Mit einem Bedienschritt sehen, wer sich im Garten oder an der Toreinfahrt aufhält: Die Ansicht der verschiedenen Kameras auf dem Gelände kann aufgerufen werden.

Internetdienste
Morgens schon in Erfahrung bringen, ob der Regenschirm mit zur Tagesausrüstung gehören muss: Wetter oder Newsdienste im RSS-Format lassen sich über das Gira Interface anzeigen.

E-Mail
Mit dem Gira Interface können E-Mails abgefragt, gelesen und sortiert werden.

Musiksteuerung
Die liebsten Songs sofort parat zu haben, wenn man abends nach Hause kommt, auch das bietet die Bedienphilosophie des Gira Interfaces. Musikarchiv und Player sind direkt integriert.

Die ganze Story finden Sie im aktuellen NEWS.

Quellen: Redaktion/ gira.de, nhaus-zentrum.de

14.8.2008 15:26