Lufthansa-Tarifkonflikt beendet: 51% der Beschäftigten sind für Angebotsannahme
- Einigung für das Lufthansa-Bodenpersonal angenommen
- Buchungen gingen im Juli wegen des Streiks zurück

·Lufthansa-Streik zu Ende - kein Ergebnis
500 Flüge der CityLine insgesamt ausgefallen
·36 Stunden Streik bei
Lufthansa CityLine
Piloten im Arbeitskampf, 360 Flüge sind gestrichen
·Deutsche Lufthansa: Weitere Flugausfälle
Jetzt droht Konflikt mit der Piloten-Vereinigung
·Nach Streik-Ende: Weiter Verzögerungen
Lufthansa drohen neue Aktionen von Piloten
Der Tarifkonflikt beim Bodenpersonal der Deutschen Lufthansa ist endgültig beigelegt. Von den 34.000 Beschäftigten nahmen die Tarifeinigung in einer Urabstimmung weit mehr als die erforderlichen 25 Prozent an. 51 Prozent hätten für die Annahme gestimmt, teilte die Gewerkschaft ver.di am mit.
Damit werden die Gehälter und Ausbildungsvergütungen rückwirkend zum 1. Juli in einem ersten Schritt um 5,1 Prozent erhöht. Ein Jahr später folgt ein zweiter Erhöhungsschritt um 2,3 Prozent. Hinzu kommt eine Einmahlzahlung einschließlich einer ergebnisabhängigen Komponente. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2010. Ob der Abschluss auch für die Flugbegleiter gilt, hängt von Verhandlungen mit deren Gewerkschaft UFO im kommenden Jahr ab. UFO fordert deutlich mehr Geld.
Die Streiks im Zuge des Tarifstreits hatten der Airline im Urlaubsmonat Juli rückläufigen Passagierzahlen beschert. Trotz der Einigung beim Bodenpersonal kam die Lufthansa allerdings bisher nicht zur Ruhe. So ist bisher bei der Lufthansa-Tochter Cityline keine Verständigung im Tarifkonflikt für die Piloten in Sicht, die von der Pilotenvereinigung Cockpit vertreten werden.
(apa/red)

