Steinegger markiert vierten OSV-Rekord: Olympia-Semifinale aber außer Reichweite
- Österreicherin wird im 800-m-Kraul-Vorlauf 22.
- Trainer Gödecke ist mit seinen Schützlingen zufrieden

Die 25-jährige Jördis Steinegger hat bei den Olympischen Sommerspielen in Peking in den Schwimm-Vorläufen über 800 m Kraul Rang 22 belegt und dabei mit 8:36,40 Minuten einen österreichischen Rekord fixiert. Ihre eigene, am 28. März bei einem Meeting in Essen fixierte OSV-Bestzeit drückte die Wahl-Linzerin um nicht weniger als 10,26 Sekunden. Die Wienerin Nina Dittrich war am 24. Juli bei wohl zu kurzem Becken auf 8:38,44 gekommen.
Steinegger hatte eine Außenbahn, was sich als kleiner Nachteil herausstellte. "Auf Bahn vier und fünf sind sie davongezogen, da war ich auf Bahn eins zu weit weg", erklärte die Steirerin. "Aber grundsätzlich habe ich mich nicht so schlecht gefühlt. Diese Bestzeit ist echt okay." In allen ihren vier Olympia-Vorläufen hat die ASV-Linz-Athletin österreichischen Rekord markiert, vorher schon über 200 und 400 m Kraul sowie 400 m Lagen.
"Mehr kann man nicht verlangen"
Ähnliches trifft quasi auch auf die beiden anderen Schützlinge von Coach Helge Gödecke zu, Dominik Koll und David Brandl erzielten ausnahmslos persönliche Bestzeiten. Der Deutsche ist mit seinem Trio daher auch sehr zufrieden. "Mehr kann man nicht verlangen. Jördis war auch wieder gut. Sie ist konstant geschwommen, 4:17 hin und 4:19 zurück." Gödecke, Steinegger und Brandl fliegen am nächsten Mittwoch heim, Koll zwei Tage darauf.
Als letzter österreichischer Schwimmer nach den Final-Einsätzen von Mirna Jukic über 200 m Brust um 4.12 Uhr MESZ und Markus Rogan über 200 m Rücken um 4.19 Uhr MESZ ist am Freitagabend (Ortszeit/ab 12.30 Uhr MESZ) der Wiener Neustädter Florian Janistyn in den Vorläufen über 1.500 m Kraul an der Reihe. (apa/red)