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15.8.2008 11:19

Kratochwil scheitert am 3-m-Brett: Abbruch des dritten Sprungs nicht mehr aufzuholen

  • Wasserspringerin als 27. im Vorkampf klar out

Eine Kurzschlusshandlung hat Veronika Kratochwil ihre Chance auf den Einzug in das Wassersprung-Semifinale vom 3-m-Brett genommen. Die Wienerin brach im Vorkampf ihren dritten von fünf Sprüngen ab, womit die Top 18 für sie außer Reichweite waren. Als 27. im 30-köpfigen Feld hatte Kratochwil schließlich 57,4 Zähler Rückstand auf den letzten Aufstiegsplatz.

"Der Sprung wäre vom Ansatz her nicht schlecht gewesen", analysierte Trainer Michael Worisch. "Aber Vroni hat ein Blackout gehabt und ist stehengeblieben." Mitten im Anlauf hatte die 19-Jährige den Versuch beendet und verpatzte dann auch noch die folgende tatsächliche Ausführung. "Die Nerven haben versagt", meinte Kratochwil, wobei die Ursache dafür bereits im Training entstanden war.

"Schlimmste, was passieren kann"
"Das ist eigentlich mein Lieblingssprung, nur der Anlauf passt oft nicht. Da habe ich im Training ein paar Probleme damit gehabt." Noch beim Einspringen hatte es gut geklappt, doch im Wettkampf kam die Erinnerung an die Probleme. "Es ist genau das passiert, was ich nicht wollte", sagte die Athletin der SU Wien. "Das ist das Schlimmste, was passieren kann. Das Semifinale ist echt machbar gewesen."

Kratochwil wird nun in den folgenden Tagen ihre beiden Teamkollegen unterstützen. Constantin Blaha hat seinen Vorkampf vom 3-m-Brett am Montag, Anja Richter den ihren vom Turm am Mittwoch. Erst am 25. August werden die Brettspringer wieder nach Österreich zurückfliegen, Richter ein bisschen früher. Für Kratochwil geht es nach einer Trainingspause im Oktober mit der Grundausbildung beim Bundesheer weiter.

(apa/red)

15.8.2008 11:19
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